Pressemitteilung
23. Juni 2017

  

Brief an Abgeordnete: Bargeld muss erhalten bleiben

 

In einem Brief an alle Abgeordneten des Bundestages und der Länderparlamente warnen die Initiatoren einer Petition davor, dass das Bargeld abgeschafft werden soll. Max Otte und Peter Kindel beklagen darin den Verlust der bürgerlichen Freiheiten im Zuge eines Bargeld-Verbots.

Dazu teilt die wirtschaftspolitische Sprecherin der AfD-Fraktion, Christina Schade, mit:
„Völlig zu Recht verweisen die Verfasser des Briefs darauf, dass der Bürger ohne Bargeld keinen Zugang zum einzigen gesetzlichen Zahlungsmittel in Deutschland mehr hätte. Zudem würde ein Bargeldverbot das Recht auf informationelle Selbstbestimmung erheblich beeinträchtigen, da die Anonymität und Sicherheit des Zahlungsverkehrs nicht mehr gewährleistet wäre. Darüber hinaus könnte die Europäische Zentralbank nach Belieben negative Zinsen durchsetzen. Die Alternative für Deutschland ist die einzige Partei, die den Erhalt des Bargelds in ihrem Parteiprogramm festgeschrieben hat. Dass die Petitionen „Rettet unser Bargeld“ sowie „Keine Bargeldobergrenze“ insgesamt mehr als 83.000 Unterzeichner gewinnen konnten, zeigt deutlich, wie stark das Thema vielen Bürgern unter den Nägeln brennt.“ Die AfD-Fraktion im Brandenburgischen Landtag hatte sich bereits im Januar, im März und im Juni 2016 mit Anträgen im Plenum zu dem Thema Gehör verschafft. Alle Anträge wurden abgelehnt.


Lion Edler

Referent für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

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