Pressemitteilung
20. Juli 2017

  

Solarpark in Finsterwalde droht Scheitern: AfD-Fraktion sieht sich bestätigt

 

Nach Berichten über das angebliche Scheitern des Bauvorhabens eines Solarparks in Finsterwalde, der aufgrund von steigenden Netzentgelten vor allem in Ostdeutschland möglicherweise nicht realisiert werden soll, sieht sich die AfD-Fraktion in ihrer skeptischen Haltung beim Ausbau erneuerbarer Energien in Brandenburg bestätigt.


Der energiepolitische Sprecher der AfD-Fraktion im Brandenburgischen Landtag, Sven Schröder, kritisierte zugleich die zögerliche Positionierung der CDU: „Wer sich von der rot-roten Landesregierung bei Energiefragen an der Leine führen lässt, braucht sich nicht zu wundern, wenn immer mehr Industrieanlagen unsere landwirtschaftlichen Nutzflächen und Kulturlandschaften zweckentfremden. Dann plötzlich im Einzelfall doch umzuschwenken, zeigt nicht nur die Scheinheiligkeit der CDU, sondern auch ihre offensichtliche innere Zerrissenheit - schließlich ist die Energiewende in der heutigen Form der Bundeskanzlerin zu verdanken. Die Feststellung, dass der Bau von regenerativen Energieanlagen die Netzentgelte erhöht, ist zwar richtig, jedoch müssen daraus die richtigen Schlüsse gezogen werden. Die AfD ist die einzige Partei in Brandenburg und Deutschland, die den Ausbauzielen der Energiewende bisher eine klare und konsequente Absage erteilt. Brandenburg benötigt keine Investorengruppen von außerhalb, die sich auf Kosten der Verbraucher bereichern. Deshalb lehnen wir die wirtschaftlich und technisch fragwürdigen Konstrukte der erfolglosen Energiewende ab. Landwirtschaftlichen Flächen sind als solche zu nutzen und sollten nicht für Industrieanlagen zweckentfremdet werden.“


Lion Edler

Referent für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

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