Pressemitteilung
30. Mai 2017

  

BER: Abschied vom Drehkreuz zeigt Mut zum Realismus  

Nach Angaben des Aufsichtsratsvorsitzenden der Flughafengesellschaft FBB, Rainer Bretschneider, wird der Flughafen BER nach seiner Eröffnung nicht die Rolle eines Drehkreuzes übernehmen.

Dazu teilt der stellvertretende Vorsitzende der AfD-Fraktion im Brandenburgischen Landtag und Mitglied im Sonderausschuss BER, Andreas Kalbitz, mit:

„BER-Aufsichtsratschef Rainer Bretschneider zeigt mit seinem Eingeständnis einen überraschenden Mut zum Realismus. Denn mittlerweile dürfte auch dem letzten klar geworden sein, dass wir froh sein können, wenn auf dem BER überhaupt jemals Flugzeuge starten und landen.

Doch offenbar verlieren langsam selbst die BER-Verantwortlichen die Lust, weiterzubauen und damit weitere Bauruinen zu schaffen. Dafür spricht auch, dass die Flughafengesellschaft nun offenbar damit rechnet, dass der Berliner Flughafen Tegel nicht geschlossen wird. Zur Erinnerung: Die Schließung der Berliner Flughäfen war mit Versprechen durchgesetzt worden, den BER als Drehkreuz zu etablieren.

Es würde mich mittlerweile nicht mehr überraschen, wenn Bretschneider als nächstes verkündet, dass der BER nicht nur kein Drehkreuz wird, sondern niemals eröffnet wird.“

 

 

Marcus Schmidt

Pressesprecher

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