Pressemitteilung
19. Oktober 2017

  

 BER: Politik der Blankoschecks beenden

 

Der Aufsichtsrat des BER hat der Gesellschafterversammlung empfohlen, den früheren Geschäftsführer Karsten Mühlenfeld für das Geschäftsjahr 2016 zu entlasten.

Dazu teilt der Abgeordnete der AfD-Fraktion im Brandenburgischen Landtag, Franz Wiese, mit:

„Der Vorschlag, den gefeuerten Geschäftsführer Karsten Mühlenfeld für das Geschäftsjahr 2016 zu entlasten, ist völlig unverständlich. Wieder wird ein Flughafen-Manager, der für das anhaltende Chaos am Pannenflughafen mitverantwortlich ist, leichtfertig aus der Verantwortung entlassen. Diese Politik der Blankoschecks muss endlich beendet werden.

Es war schon ein Fehler, dass mit Mühlenfeld eine Auflösungsvertrag vereinbart wurde, der Regresszahlungen ausschließt und ihm zudem noch eine Abfindung in Höhe von insgesamt 800.000 Euro bescherte.  

Es drängt sich die Vermutung auf, dass es völlig egal ist, wer sich wie viele Fehler am BER leistet. Am Ende kommen sie alle ungeschoren davon – und niemand wird jemals für das Desaster, das die Steuerzahler Milliarden gekostet hat, verantwortlich gemacht.“

  

 

Marcus Schmidt

Pressesprecher

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