Pressemitteilung

18.06.2015

 

SED-Nachfolger verhöhnen Opfer des Volksaufstandes vom 17. Juni 1953 in der DDR – Ministerin der „Linken“ feiert, so Ihre Sprecherin, mit „lieben Menschen“ wie dem Potsdamer SED Bezirkschef Vietze im „Rittersaal“ des Ministeriums

 

Er war einst bundesweiter Feiertag und auch gestern haben viele Menschen in ganz Deutschland am 17. Juni den Opfern des Volksaufstandes des Jahres 1953 in der DDR und den unzähligen Opfern des SED-Unrechtsregimes gedacht. So organisierte der innenpolitische Sprecher der AfD-Fraktion im Brandenburgischen Landtag, der Abgeordnete Thomas Jung gestern Abend mit großem Zuspruch eine generationenübergreifende Diskussionsveranstaltung zum 17. Juni in Potsdam. Die Landesregierung Brandenburgs und ihre Minister nahmen nach unserer Kenntnis an keiner einzigen Veranstaltung aus diesem Anlass teil.

Der Abgeordnete Thomas Jung erklärt: »Wenn heute die „linke“ Ministerin Golze im „Rittersaal“ ihres Ministeriums wie selbstverständlich ihren 40. Geburtstag feiert und dazu öffentlich Heinz Vietze, den letzten Chef der SED-Bezirksleitung einlädt, dann verhöhnt sie die Opfer des 17. Juni und alle Opfer der SED-Diktatur. Vietze hat bis zum letzten Atemzug der DDR das Unrechtsregime gestärkt und mit Hilfe der Stasi die Bewohner der Stadt Potsdam bespitzelt und unterdrückt. Für mich ist es ein Skandal, dass Vietze heute mit Golze und den Mitarbeitern des Sozialministeriums anstoßen darf, die dafür von 13:00 bis 15:00 Uhr ihre Arbeit unterbrechen dürfen. Das ist staatliche subventionierte Huldigung eines Repräsentanten des DDR-Regimes. Das hätte ich niemals von einem Brandenburgischen Minister erwartet. Nicht einmal von einer „Linken“. Ministerin Golze sollte sich schämen und bei den Opfern der DDR entschuldigen!«

 

 

Detlev Frye

Pressesprecher

Tel. (0151) 1873 2083

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