Pressemitteilung
11. Dezember 2017

  

Mathe-Abitur: AfD-Fraktion sieht sich durch Assing-Gegengutachten bestätigt

 

Nach dem Gutachten des Mathematikprofessors Helmut Assing sieht sich die AfD-Fraktion im Brandenburgischen Landtag bezüglich der Ursachen des Chaos beim diesjährigen Mathematik-Abitur bestätigt. In dem Gutachten heißt es, dass sich der Schwierigkeitsgrad der Abiturprüfung im Fach Mathematik gegenüber den Vorjahren deutlich erhöht habe. Die Mehrheit der Lehrer und Schüler habe damit nicht gerechnet, sodass eine „Schockwirkung“ eingetreten sei.

Der bildungspolitische Sprecher der AfD-Fraktion im Brandenburgischen Landtag, Steffen Königer, teilt dazu mit: „Während das zuvor veröffentlichte Kortenkamp-Gutachten eindeutig unter politischer Befangenheit litt, kommt das nun erscheinende Gegengutachten von Herrn Professor Assing einer realistischen Betrachtung schon näher. Denn es wird deutlich, dass die Schuld eben nicht nur einseitig darin zu suchen ist, dass viele Lehrer die Fortbildungen zum Rahmenlehrplan nicht besucht haben. Außerdem geht aus dem Gutachten hervor, dass das Mathe-Abitur 2017 deutlich schwerer gewesen ist als in den Vorjahren, wovon die Lehrer und Schüler in der breiten Masse jedoch überrascht gewesen seien. Anstatt die Schuld auf die unteren Ebenen abzuwälzen, sollte das Bildungsministerium also in den Spiegel schauen und eingestehen, dass nicht nur Detailfehler, sondern auch schwerwiegendere Versäumnisse gemacht wurden. Die Ursachen des Chaos bei der Abiturprüfung müssen in den nächsten Sitzungen des Bildungsausschusses noch einmal ausführlich unter die Lupe genommen werden.“

Herr Professor Assing wird das Gutachten am morgigen Dienstag bei der Pressekonferenz der Brandenburgischen AfD-Fraktion vorstellen.


Lion Edler

Referent Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

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