Abschiebezentrum: Potsdam wäre der falsche Standort

Abschiebezentrum: Potsdam wäre der falsche Standort

Abschiebezentrum: Potsdam wäre der falsche Standort

 
Pressemitteilung
17. Februar 2017
 
Zur geplanten Einrichtung eines Abschiebezentrums in der Landeshauptstadt Potsdam erklärt der innenpolitische Sprecher der AfD-Fraktion im Brandenburgischen Landtag, Thomas Jung: „Zwar ist die Einrichtung eines solchen Abschiebezentrums in Brandenburg grundsätzlich eine vernünftige Maßnahme, zumal solche Abschiebezentrum bereits vor längerer Zeit von der AfD eingefordert wurden. Viele Pläne zur konkreten Umsetzung dieser neuen Rückführungszentren scheinen mir derzeit jedoch wenig einleuchtend zu sein. Anstatt mitten in Potsdam teure Abschiebezentren zu errichten, sollten dort eher neue bezahlbare Wohnungen gebaut werden. Für die Einführung solcher Abschiebezentren sollten wir erst einmal die Einrichtungen nutzen, die bereits vorhanden sind und beinahe leer stehen. Vor dem Hintergrund dieser Überlegungen wäre Eisenhüttenstadt mit seiner Erstaufnahmeeinrichtung ein idealer Standort. Dort sind nach Auskunft des Innenministers nur noch eine kleine Zahl von Asylbewerbern im Abschiebegewahrsam untergebracht, sodass ein entsprechendes Platzangebot vorhanden wäre.“

Kontakt:
AfD-Fraktion Pressestelle
Alter Markt 1
14467 Potsdam
Telefon: (0331) 966-1820
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