AfD-Abgeordnete Christina Schade: Reform der Pflegeausbildung belastet Betriebe

AfD-Abgeordnete Christina Schade: Reform der Pflegeausbildung belastet Betriebe

AfD-Abgeordnete Christina Schade: Reform der Pflegeausbildung belastet Betriebe

Pressemitteilung
11. August 2016
AfD-Abgeordnete Christina Schade: Reform der Pflegeausbildung belastet Betriebe
Die wirtschaftspolitische Sprecherin der AfD-Fraktion im Landtag von Brandenburg, Christina Schade, hat vor den wirtschaftlichen Folgen für Pflegebetriebe in der Region durch die Reform der Pflegeausbildung gewarnt.

„Gerade für kleinere Pflegeunternehmen droht die Vereinheitlichung der Pflegeausbildung zu einer wirtschaftlichen Belastung zu werden“, sagte Schade, die auf ihrer Sommertour einen Pflegebetrieb in der Uckermark besucht hat.

„Die frisch ausgebildeten Mitarbeiter können nicht sofort voll eingesetzt werden, sondern müssen für die fachspezifischen Tätigkeiten etwa in der Kinderkrankenpflege erst einmal weiter spezialisiert werden. Diese zusätzliche Ausbildungszeit kostet den Betrieben Zeit und Geld“, kritisierte Schade. „Durch die Reform könnte der Fachkräftemangel in der Pflege damit sogar noch verstärkt werden. Vor allem vor dem Hintergrund, dass sich die Anforderungen an die Pflegeberufe durch das zweite Pflegestärkegesetz noch erhöht haben.“

Die Reform sieht ab 2018 vor, die bisher getrennten Ausbildungsgänge für Kranken-, Kinderkranken- oder Altenpfleger durch eine einheitliche Pflegeausbildung zu ersetzen. Experten halten daher nach der dreijährigen Ausbildung eine weitergehende fachliche Spezialisierung der neu ausgebildeten Pflegekräfte für eines der jeweiligen Fachgebiete für unumgänglich.

 


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