AfD-Fraktion fordert sofortiges Glyphosat-Verbot

AfD-Fraktion fordert sofortiges Glyphosat-Verbot

AfD-Fraktion fordert sofortiges Glyphosat-Verbot

 
Pressemitteilung
30. November 2017
 
Die AfD-Fraktion im Brandenburgischen Landtag fordert ein sofortiges Zulassungsverbot des Unkrautvernichters Glyphosat. Hintergrund ist das von Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt (CSU) in der Europäischen Union abgegebene Votum für eine Lizenzverlängerung für Glyphosat.
Der verbraucherschutzpolitische Sprecher der AfD-Fraktion, Franz Wiese, teilt dazu mit:
„Was gelten Leben und Gesundheit der Bürger bei der EU und den Altparteien? Nichts! Die Vereinten Nationen haben es ganz klar zum Ausdruck gebracht: Der Unkrautvernichter Glyphosat ist höchstwahrscheinlich krebserregend. Und er vernichtet eben nicht nur Unkraut: Er hat viele Insekten und sogar ganze Arten auf dem Gewissen. Trotzdem hat die EU jetzt die Zulassung um weitere fünf Jahre verlängert. Glyphosat spült landwirtschaftlichen Großbetrieben Milliarden in die Kassen, dafür beschert es uns tote Böden und sterbende Menschen. Der gesunde Menschenverstand, der schon immer die Grundlage des politischen Handelns der AfD gewesen ist, gebietet nur eine einzige Konsequenz aus den Fakten: Das sofortige Verbot.
Doch die EU zeigt einmal mehr, dass es ihr am allerwenigsten um die Menschen geht. Ihr geht es ums Geld und um Lobbyinteressen. Und da sich mit Glyphosat hervorragend Geld verdienen lässt, hat es auch eine große und vor allem finanzkräftige Lobby. Die hat offensichtlich genug Überzeugungskraft auch beim deutschen Landwirtschaftsminister Christian Schmidt (CSU). Er stimmt in Brüssel der verlängerten Zulassung zu. An die Folgen müssen wir von der AfD immer und immer wieder erinnern: Ein totes Land und kranke Menschen. Gott sei Dank wird 2019 ein neues EU-Parlament gewählt. Mit Hilfe der deutschen Wähler kann es uns gelingen, aus der verfilzten Lobbyisten-Bürokratie tatsächlich ein Parlament zu machen und neben der Glyphosat-Zulassung auch vielfachen sonstigen EU-Irrsinn sofort zu beenden.“
 
Lion Edler
Referent für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

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AfD-Fraktion Pressestelle
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