AfD-Fraktion PM: CDU- und AfD-Landtagsabgeordnete diskutieren miteinander!

AfD-Fraktion PM: CDU- und AfD-Landtagsabgeordnete diskutieren miteinander!

AfD-Fraktion PM: CDU- und AfD-Landtagsabgeordnete diskutieren miteinander!

Pressemitteilung
23. März 2016
AfD- und CDU-Landtagsabgeordnete gemeinsam im Gespräch
Zur Veranstaltung in Werder kamen Steffen Königer (AfD) und Saskia Ludwig (CDU)
Die Landtagsabgeordneten Saskia Ludwig (CDU) und Steffen Königer (AfD) diskutierten am Montagabend in Werder / Havel über die Asylproblematik mit Hinblick auf die geplante Gemeinschaftsunterkunft auf der Jugendhöhe der Havelstadt. Ludwig war als einzige Vertreterin der anderen im Landtag vertretenen Fraktionen und parlamentarischen Gruppen der Einladung der AfD-Fraktion gefolgt. Sie ist für diesen Wahlkreis die direkt gewählte Abgeordnete.
Über die geplante Einrichtung in einem Neubaugebiet sagte Saskia Ludwig, sie plädiere dafür, dass vorzugsweise Familien aufgenommen werden. Dafür seien Lage und Infrastruktur vor Ort ideal. Steffen Königer sieht angesichts der geplanten 255 Plätze und der unmittelbaren Nähe zur Grundschule ein hohes Konfliktpotential. Der Sozialpolitische Sprecher der AfD-Fraktion forderte auf Nachfrage eine gerechtere Verteilung innerhalb des Landkreises. Gemeinschaftsunterkünfte, die mehr als 100 Personen umfassen, sollten vermieden werden.
Saskia Ludwig sprach sich grundsätzlich für eine europäische Lösung aus. Allerdings müsse diese auf freiwilliger Basis erfolgen, sonst, so Ludwig, „gibt es eben keine europäische Lösung“. Deutschland habe nicht das Recht, anderen Ländern seine Politik aufzuzwängen. Die Landtagswahlen vom 13. März sieht sie nicht als Bestätigung für die Flüchtlingspolitik der Kanzlerin.
Über hundert Besucher waren zugegen, viele nutzten die Gelegenheit, direkte Fragen an die beiden Politiker zu stellen. Etliche Bürger lobten das Gespräch und sagten, sie hätten sich solch eine Veranstaltung schon längst vom Landkreis gewünscht.
Steffen Königer zieht Bilanz aus dem Gespräch: „Ich halte es für lobenswert, dass nur drei Tage nach einem absurden Abgrenzungsbeschluss des CDU-Landesvorstands eine prominente Landespolitikerin der Union unserer Einladung gefolgt ist. Genau das ist eigentlich die Pflicht eines jeden demokratisch gewählten Volksvertreters. Ich wünsche mir, dass andere dem Beispiel der Kollegin Ludwig folgen.“

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