AfD-Fraktion PM: Fast 100.000 Straftaten in 2014 nicht aufgeklärt

AfD-Fraktion PM: Fast 100.000 Straftaten in 2014 nicht aufgeklärt

AfD-Fraktion PM: Fast 100.000 Straftaten in 2014 nicht aufgeklärt

 

Pressemitteilung
27.03.2015
Kriminalstatistik Brandenburg: Unverändert hohes Niveau von Straftaten, Aufklärungsquote ist zurückgegangen. AfD-Innenexperte Thomas Jung: „Fast 100.000 Straftaten in 2014 nicht aufgeklärt. Die Statistik bestätigt: Ein Stellenabbau bei der Polizei ist der falsche Weg. Nur wenn mehr Beamte auf der Straße sind, werden wir das Problem in den Griff bekommen.“
Brandenburgs Innenminister Schröter (SPD) musste heute die wenig rühmliche Statistik der roten-roten Landesregierung verkünden: Die Zahl der Straftaten in unserem Land ist nahezu gleichbleibend hoch. 196.000 Fälle weist die Statistik für das vergangene Jahr aus. Das ist nur ein marginaler Rückgang um 0,6 Prozent. Sprunghaft angestiegen sind Rauschgiftdelikte. Schröter räumt wörtlich ein: "seit 2009 kein wirklich nachhaltiger Rückgang der Gesamtkriminalität in Brandenburg ... festzustellen."
Thomas Jung, Innenpolitischer Sprecher der Brandenburger AfD-Fraktion, erklärt dazu: "Die Kriminalität ist unverändert hoch. Besonders bedenklich ist aber, dass die Aufklärungsquote um etwa zwei auf 52,4 Prozent gesunken ist. Hier kann man unmöglich noch mehr Personal abbauen, wie es die Landesregierung vor hat.“ Die rot-rote Regierungskoalition plant, die Zahl der Beamten von derzeit 8244 auf rund 7800 zu senken. Und auch diese Zahl ist Augenwischerei: Die Polizei ist derart überaltert, dass die Zahl der Beamten bis 2018 auf nur noch 7600 sinken wird. Das hat die Gewerkschaft der Polizei ausgerechnet. Neueinstellungen sind auch aus diesem Grund dringend nötig.
Thomas Jung weiter: „Ich fordere die rot-rote Regierung auf, die Sicherheit der Menschen in unserem Land nicht weiter zu vernachlässigen. Fast 200.000 Straftaten im vergangenen Jahr, davon wenig mehr als die Hälfte aufgeklärt. Das bedeutet: Knapp 100.000 Straftaten – Einbrüche, Diebstähle, Körperverletzungen, Sexualdelikte – konnten nicht aufgeklärt werden. Tausende Straftäter wurden nicht gefasst, sind immer noch auf freiem Fuß und verüben möglicherweise weitere Straftaten. Dieser erschreckenden Entwicklung kann man nicht mit weiterem Stellenabbau bei der Polizei begegnen. Und jeder, der in der Verbrechensbekämpfung arbeitet, weiß, dass hier nur mehr Personal eine positive Veränderung bewirken kann!“

Kontakt:
Afd-Fraktion Pressestelle
Telefon (0331) 966-1820
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