AfD-Fraktion PM: Gedenken zum 8. Mai

AfD-Fraktion PM: Gedenken zum 8. Mai

Pressemitteilung

29.04.2015

AfD-Fraktion unterstützt Etablierung des 08. Mai als Gedenktag in Brandenburg – fordert aber anders als SPD, „Linke“ und Grüne ein Gedenken an alle Opfer von Krieg, Gewaltherrschaft und staatlich sanktioniertem Terror.

Der Abgeordnete Sven Schröder: »Rot-Rot und Grüne fordern einen Tag der Befreiung vom Nationalsozialismus und der Beendigung des Zweiten Weltkrieges in Europa. Wir von der AfD wollen da sehr viel weiter gehen und aller Menschen gedenken, die zum und nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs zu Tode gekommen oder Opfer von Terror geworden sind!«

In der ehemaligen DDR war der 8. Mai einer der wichtigsten, staatlich verordneten Feiertage. Hier wurde in erster Linie der „ruhmreichen Roten Armee“ als „Befreier“ gedacht. Eine gesamtdeutsche Verantwortung für die Verbrechen der Nationalsozialisten wurde ebenso ignoriert wie der Blick auf wichtige Aspekte der Zeit nach dem Kriegsende. In der Tradition dieser Ignoranz ist der heutige Antrag von Rot-Rot und Grünen zu sehen und formuliert. Das Ende des Zweiten Weltkrieges stellt nicht das Ende von Terror und Verfolgung dar. Die nahtlose Übergabe von Konzentrationslagern von der SS an den russischen Geheimdienst ist dafür nur ein Indiz. Zehntausende Menschen wurden in den ehemaligen KZ nach dem Ende des Krieges inhaftiert, tausende starben durch Folter und die katastrophalen Haftbedingungen.

Die AfD-Fraktion fordert auch hier den Mut zur Wahrheit ein. Der Abgeordnete Sven Schröder begründet das heute im Brandenburgischen Landtag so: »Menschen besitzen keine unterschiedliche Wertigkeit. Als AfD Fraktion sprechen wir uns klar gegen jeden Relativismus aus und fordern zugleich einen zentralen Gedenktag für alle Opfer von Diktatur, Gewaltherrschaft und Staatsterror. Der 8. Mai ist dafür ein sehr geeignetes Datum. Mag dieser Tag dann aber auch für einen Neuanfang in Deutschland und Europa stehen.«


AfD-Fraktion im Brandenburgischen Landtag
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