AfD-Fraktion PM: Inklusion gescheitert?

AfD-Fraktion PM: Inklusion gescheitert?

 

Pressemitteilung

09. April 2015

Inklusion gescheitert? Bildungsministerium tritt beim Abbau von Förderschulen auf die Bremse. Die Bildungspolitische Sprecherin der AfD-Fraktion Birgit Bessin: „Hat Bildungsminister Baaske nun langsam verstanden, was Eltern behinderter Kinder und viele Lehrer seit langem fordern? Dass nämlich die Inklusion nicht das Allheilmittel in der Bildung behinderter Kinder ist?“

Als genau dieses Allheilmittel wurde die Inklusion – die gemeinsame Schulbildung von behinderten und nicht behinderten Schülern - von SPD und insbesondere der „Linkspartei“ im Landtagswahlkampf 2014 gefeiert. Gegenargumente wie „Eine Klasse lernt immer so schnell,wie der schwächste Mitschüler“ oder „Unterricht an einer Regelschule setzt behinderte Kinder ungeahntem Stress aus“ wurden vom Tisch gefegt und Zweifler an der Idee der Inklusion als generell „behindertenfeindlich“ verdammt.

Bereits im Landtagswahlprogramm 2014 hatte die AfD festgestellt: „Das auch in Brandenburg praktizierte System der sog. Inklusion muss bereits zum gegenwärtigen Zeitpunkt als mehr oder weniger gescheitert angesehen werden. Personalmangel und unzureichende finanzielle Ausstattung der Schulen zeigen schon jetzt, dass die wesentlichen Ziele, die damit verbunden werden, nicht zu erreichen sind.“

Die Bildungspolitische Sprecherin der AfD-Fraktion Birgit Bessin: „Kleinlaut rudert jetzt das Bildungsministerium zurück. Fast die Hälfte der 100 Förderschulen im Land sollten zugemacht  werden. Keine einzige wird nun vorerst schließen müssen. Den entsprechenden Zeitplan hat das Bildungsministerium verworfen. Ob in Brandenburg überhaupt weiter über Inklusion nachgedacht wird, soll frühestens im kommenden Jahr entschieden werden. Das war nichts weiter als blinder Aktionismus und Wahlkampfgetöse von Rot-Rot. Die Realität, wie von Anfang an von der AfD gefordert, hat nun auch das Potsdamer Bildungsministerium erreicht. Und wieder platzt eine der Seifenblasen, mit denen Rot-Rot auf Stimmenfang war.“


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