AfD-Fraktion PM: Kein Ockerschlamm im Altdöberner See

AfD-Fraktion PM: Kein Ockerschlamm im Altdöberner See

Pressemitteilung

22. April 2015

Kein Ockerschlamm im Altdöberner See in der Niederlausitz – AfD-Fraktion setzt sich für den Erhalt der intakten Naturlandschaft ein. Sven Schröder, umweltpolitischer Sprecher der AfD-Fraktion: „Noch ist der See ein wirkliches Naherholungsgebiet mit glasklarem Wasser. Hier 200.000 Kubikmeter braunen Schlamms zu entsorgen, wäre Frevel an der Natur. Da macht die AfD auf keinen Fall mit!“

Die Schlammberge entstehen beim Braunkohleabbau – die braune Farbe ist nichts anderes als rostende Eisenverbindungen im Schlamm. Damit die Spree nicht noch weiter verockert, sucht die Lausitzer und Mitteldeutsche Bergbau-Verwaltungsgesellschaft mbH (LMBV) nun nach einer günstigen und nahen Möglichkeit, den unansehnlichen Schlamm zu entsorgen. Dabei hat die LMBV den Altdöberner See ins Visier genommen. Er ist besonders tief. Und so hoffen die Verantwortlichen, dass die riesigen Schlammberge auf dem Grund des Sees für immer verschwinden. Eine Hoffnung, die die Kommunalpolitik vor Ort nicht teilt: Gemeindevertretung und Amtsdirektor haben sich bereits deutlich gegen die Planungen ausgesprochen.

Heute sind die Pläne für den Altdöberner See und die Bürgerinitiative „Altdöberner See“, die sich vehement gegen das sogenannte „Einspülen“ von Eisenhydroxidschlamm in den See wendet, Thema im Umweltausschuss des Brandenburgischen Landtages.

Der AfD-Abgeordnete und Vorsitzende des Umweltausschusses Sven Schröder erklärt: „Für mich ist das eine ganz grundsätzliche Frage. Ich setze mich dafür ein, dass kein intaktes Ökosystem zur Endlagerung von Eisenhydroxidschlamm oder anderen umweltunverträglichen Substanzen genutzt wird. Das gilt nicht nur für den Altdöberner See. Außerdem kommen viele tausend Kubikmeter vermutlich gar nicht aus Brandenburg, sondern aus Sachsen. Das lasse ich im Ausschuss prüfen. Die AfD-Fraktion unterstützt das Anliegen der Bürgerinitiative „Altdöberner See“ und ich werde das heute den weiteren Ausschussmitgliedern ebenfalls empfehlen.“


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