AfD-Fraktion PM: Keine Diskriminierung von Lebenspartnerschaften

AfD-Fraktion PM: Keine Diskriminierung von Lebenspartnerschaften

Pressemitteilung

08. Juli 2015

Gleichstellung von Lebenspartnerschaft und Ehe – AfD-Fraktion fordert, die Entscheidung den Bürgern zu überlassen und setzt sich für einen Volksentscheid ein

Auf Antrag der Partei „Die Linke“ will sich der Brandenburgische Landtag morgen in einer aktuellen Stunde mit der Gleichstellung von gleichgeschlechtlichen Lebenspartnerschaften und der Ehe auseinandersetzen. „Die Linke“ fordert dies, um eine „diskriminierungsfreie Gesellschaft“ in Brandenburg zu schaffen.

Dazu erklärt der sozialpolitische Sprecher der AfD-Fraktion, Steffen Königer: »Das ist doch nichts als eine Scheindebatte. Denn es gibt de facto keine Diskriminierung von Lebenspartnerschaften. Der einzig relevante Unterschied besteht in der Möglichkeit der Adoption. Und da scheiden sich die Geister tatsächlich. Sollen gleichgeschlechtliche Paare Kinder adoptieren können oder nicht? Da gehen die Meinungen in unserer Fraktion genau so auseinander wie in der Bevölkerung. Das habe ich in vielen Gesprächen mit den Bürgern gemerkt. Deshalb will die AfD-Fraktion in dieser Frage die Bürger entscheiden lassen.«

Der innenpolitische Sprecher der AfD-Fraktion, Thomas Jung, ergänzt: »Die gesamte Gleichstellungsdebatte ist eine Nebelgranate. Damit soll den Bürgern der Blick auf die wirklich wichtigen politischen Themen dieser Tage genommen werden. Unterhalten Sie sich mit gleichgeschlechtlichen Paaren. Keiner spricht von einer Diskriminierung, die die „Linke“ glaubt ausgemacht zu haben. Deutschland ist in dieser Frage schon lange weiter als Irland und die USA. Steht noch die Frage der Adoption im Raum. Und hier mögen die Bürger entscheiden.«


Kontakt:
AfD-Fraktion im Brandenburgischen Landtag
Pressestelle
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14467 Potsdam
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Telefon (0331) 966 1820

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