Thomas_Polizeiliche-Statistik
Pressemitteilung
21. März 2016
Polizeiliche Kriminalstatistik bestätigt AfD-Forderung nach mehr Polizeipersonal
Die AfD-Fraktion sieht sich durch die aktuelle Polizeiliche Kriminalstatistik für Brandenburg bestätigt. „Niedrige Aufklärungsquoten bei Einbrüchen und die hohe Zahl von Rauschgiftdelikten zeigen deutlich, dass die Polizei diesen Straftaten nicht mehr vollumfänglich gewachsen ist“, beklagte der innenpolitische Sprecher der AfD-Fraktion, Thomas Jung. Nur eine Erhöhung des Personals könne helfen, die Dauerbelastung zu bewältigen, so Jung.
Zwar erklärt Brandenburgs Innenminister Karl-Heinz Schröter (SPD), dass die Kriminalität 2015 leicht sank – von 196 000 erfassten Fällen im Vorjahr auf 188 000 Delikte. Die Aufklärungsquote ist jedoch mit durchschnittlich 53 Prozent weiterhin niedrig. Die Zahl der Wohnungseinbrüche stieg um elf Prozent (von 3990 auf 4450) – bei diesem Delikt sank die Aufklärungsquote um fünf Prozent (von 21 auf 17 Prozent). Auch Rauschgiftdelikte stiegen um 15 Prozent (7130 auf 8200), was vermutlich auf die Ausbreitung der Droge Crystal Meth zurückzuführen ist.
Thomas Jung erklärt dazu:
„Wenn mancherorts nur noch jeder zehnte Einbruchsdiebstahl aufgeklärt wird, dann sieht eine Erfolgsstatistik anders aus. Auch der Gefahr von Crystal Meth kann die Polizei kaum begegnen. Darüber hinaus führen der Schutz von Demonstranten vor Chaoten sowie die Be- und Überwachung von Asylbewerberheimen zu einer gefährlichen Dauerbelastung, die nur durch mehr Personal bewältigt werden kann.“
Indessen ist die Zahl der nichtdeutschen Tatverdächtigen bei einigen Herkunftsgruppen geradezu explodiert: Bei den Syrern stieg die Zahl der Tatverdächtigen um über 500% (von 166 auf 723), bei Albanern um über 900% (von 51 auf 967). „Mit Blick auf den Asylzustrom muss diese Entwicklung zu größter Sorge veranlassen“, sagte Thomas Jung.

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