AfD-Fraktion PM "Runder Tisch Massentierhaltung"

AfD-Fraktion PM "Runder Tisch Massentierhaltung"

AfD-Fraktion PM „Runder Tisch Massentierhaltung“

Pressemitteilung

05.03.2015

AfD-Fraktion fordert runden Tisch zur Massentierhaltung in Brandenburg. Der AfD-Abgeordnete und Vorsitzende des Landwirtschaftsausschusses Sven Schröder: „Wir haben im Ausschuss gegen eine Unterstützung der Volksinitiative „Stoppt Massentierhaltung“ gestimmt. Allerdings nicht, weil wir die Massentierhaltung pauschal unterstützen oder ablehnen, sondern weil uns die Forderungen der Initiative nicht weit genug gehen.“
Alle Fraktionen des Brandenburgischen Landtags außer Bündnis 90 / Grüne haben in der Sitzung des Landwirtschafts-Ausschusses am 04.03.15 eine Unterstützung für die Volksinitiative „Stoppt Massentierhaltung“ abgelehnt. Die Forderungen der AfD-Fraktion gehen aber über eine kategorische Ablehnung der Initiative hinaus: Die AfD sieht als Hauptursache für die momentane Situation eine verfehlte EU- und Landespolitik. Statt Großbetriebe will die AfD mittelständische und kleine bäuerliche Betriebe fördern und hier mit Subventionen dazu beitragen, dass nicht nur landwirtschaftliche Massentierhalter im Wettbewerb bestehen können.
Auch sieht die AfD den Tierschutz und das Tierwohl besser bei kleinen und mittelständischen bäuerlichen Betrieben aufgehoben. Deren Inhaber und Betreiber wüssten sehr genau, wie sehr ihr wirtschaftlicher Erfolg mit dem Tierwohl verknüpft ist, so der AfD-Abgeordnete Sven Schröder. Und weiter:„Der Verantwortliche für die Massentierhaltung in ihrer jetzigen Form ist nicht der brandenburgische Landwirt, der Verantwortliche sitzt in der Chefetage der großen Handelsketten. Denn weder Verbraucher, noch Politik oder Produzenten haben einen Einfluss auf das, was Fleisch heute bei uns kostet. Das bestimmt einzig und allein der Handel. Und damit legt der Handel auch fest, was die Produktion kosten darf. Der Bauer hat das Nachsehen. Entweder er macht mit oder er gibt auf. Und das Tierwohl bleibt im gnadenlosen Preiskampf der Discounter oft auf der Strecke. Hier setzt die AfD an. Und ich bin mir sicher, dass das Problem nur zu lösen ist, wenn sich alle – Handel, Produzenten, Verbrauchervertreter und die Politik – an einen Tisch setzen. Deshalb fordert die AfD statt pauschaler Unterstützung oder Ablehnung der Volksinitiative einen „Runden Tisch Massentierhaltung“. Als Vorsitzender des Landwirtschafts-Ausschusses werde ich umgehend die Gespräche mit allen Beteiligten beginnen.“
AfD-Fraktion im Brandenburgischen Landtag
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