Bäuerliche Familienbetriebe statt Großinvestoren fördern

Bäuerliche Familienbetriebe statt Großinvestoren fördern

Bäuerliche Familienbetriebe statt Großinvestoren fördern

 
5. April 2018
Die AfD-Fraktion im Landtag Brandenburg unterstützt die Forderung des Bauernbundes nach einer Reform der EU-Fördermittelpraxis im Agrarsektor. Wie auch schon zuvor die AfD-Fraktion, hatte sich jetzt auch der Bauernbund Brandenburg für eine Kappung der Flächenförderung ausgesprochen.
Der agrarpolitische Sprecher der AfD-Fraktion im Landtag Brandenburg, Sven Schröder, teilt dazu mit:
„Subventionen sorgen für Abhängigkeiten. Damit muss Schluss sein. Und unsere Forderung nach einer Kappung der Flächenförderung bei 500 Hektar ist der erste Schritt zu einer Begrenzung des Subventionsirrsinns. Gerade die bäuerliche Landwirtschaft wird so gegenüber den agrarindustriellen Großbetrieben benachteiligt. Wir wollen, dass Landwirte wieder von ihrer Hände Arbeit leben können, ohne an der Nadel der EU-Fördertöpfe zu hängen. Mit klaren Regelungen muss gewährleistet werden, dass von ortsansässigen Landwirten geführte Unternehmen aus eigener Kraft wettbewerbsfähig werden. Denn anonyme Holdings, die mit landwirtschaftlichen Nutzflächen spekulieren, tragen weder zur regionalen Wertschöpfung noch zur Identitätsbildung bei.“

 

Lion Edler
Referent für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Kontakt:
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