Diskussion um LEAG-Bankrott beweist Scheitern der Energiewende

Diskussion um LEAG-Bankrott beweist Scheitern der Energiewende

Diskussion um LEAG-Bankrott beweist Scheitern der Energiewende

 

30. März 2018
Die AfD-Fraktion im Landtag Brandenburg sieht sich angesichts der politischen Diskussion um einen Bankrott des Braunkohleunternehmens LEAG und den damit gegebenenfalls verbundenen Belastungen für den brandenburgischen Steuerzahler in ihrer Position bestätigt. Zuvor hatte die sächsische Linken-Abgeordnete Jana Pinka den Bankrott ins Spiel gebracht und erklärt, sie rechne mit Kosten für die Renaturierung in Höhe von etwa drei Milliarden Euro.
Die wirtschaftspolitische Sprecherin der AfD-Fraktion im Landtag Brandenburg, Christina Schade, teilt dazu mit:
„Wir als AfD haben uns immer dazu bekannt, dass die zahlreichen Akteure in der Lausitzregion gebündelt werden und stringent mit einer Stimme sprechen müssen. Außerdem haben wir darauf beharrt, dass die Lausitz zur Chefsache von Wirtschaftsminister Gerber gemacht werden muss. Dabei stießen wir allerdings auf taube rot-rote Ohren. Sachsen hat im Alleingang Fördermittel bei der EU beantragt, ohne sich mit Brandenburg abzusprechen. Hier funktioniert wieder einmal die Kommunikation nicht. Die allerdings funktioniert auch nicht sonderlich gut mit Berlin. Der Wirtschaftsausschuss will nach Brüssel reisen und Forderungen zur Förderung der Lausitz an die EU stellen. Ob dies allerdings bei den jetzt schon sichtbaren Alleingängen Sachsens von Erfolg gekrönt sein wird, wage ich zu bezweifeln.“
Der energiepolitische Sprecher der AfD-Fraktion im Landtag Brandenburg, Sven Schröder, ergänzt:
„Dass nun seitens der sächsischen Linken über einen möglichen Bankrott der LEAG spekuliert wird, zeigt erneut das völlige Scheitern der vorherrschenden Energiewendepolitik, die auch in Brandenburg die Sicherheit unserer Energieversorgung massiv gefährdet. Die Braunkohle in der Lausitz ist momentan unsere einzige Versicherung gegen einen Blackout. Ohne eine grundlastfähige Energieversorgung würden sowohl die Kosten für die Verbraucher noch einmal gewaltig ansteigen als auch die Abhängigkeit von ausländischen Energieversorgungsunternehmen. Denn weder Windkraft noch Solaranlagen können aufgrund ihrer Wetterabhängigkeit eine dauerhafte Energieversorgung garantieren. Und noch immer fehlt es an entsprechenden Energiespeichern. Es ist eine Farce, dass linke Panikmacher und Ideologen bei ihren Forderungen das große Ganze ausblenden und sich einzig auf die Renaturierung fokussieren. Aber offensichtlich braucht es erst einen flächendeckenden Stromausfall, bevor die Altparteien auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt werden.“
 
Lion Edler
Referent für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Kontakt:
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