Eierskandal: Verbraucheraufklärung tut not

Eierskandal: Verbraucheraufklärung tut not

Eierskandal: Verbraucheraufklärung tut not

Pressemitteilung
7. August 2017
 
Bei der Diskussion um biozidbelastete Eier fordert die AfD-Fraktion im Brandenburgischen Landtag Aufklärungsarbeit und wirft der EU-Landwirtschaftspolitik Versagen vor.
Der agrarpolitische Sprecher der AfD-Fraktion, Sven Schröder, teilt dazu mit: „Anstatt mit einer alarmistischen Debatte die Bauern einmal mehr in ein schlechtes Licht zu rücken, sollte die Politik damit beginnen, Aufklärungsarbeit zu leisten. Schließlich wurde das Biozid Fipronil illegal durch geprüfte Firmen bei der Stallreinigung eingesetzt. Doch anstatt nach ernsthaften Lösungen zu suchen, beschuldigen Politiker der Landesebene und der Bundeslandwirtschaftsminister sich gegenseitig. Leider wird durch diese Diskussion wieder einmal der Ruf der Bauern insgesamt diskreditiert – vor allem derjenigen, die sich seit Jahren intensiv um gesunde regionale Lebensmittel bemüht haben. Auch brandenburgische Bauern leiden im Zuge der Diskussion unter der allgemeinen Diskreditierung der Landwirtschaft.“
Der verbraucherschutz- und europapolitische Sprecher der Brandenburgischen AfD-Fraktion, Franz Wiese, fordert in diesem Zusammenhang die sofortige Schließung von agrarindustriellen Legehennen-Batterien. Franz Wiese: „Hier ist eine strikte Trennung der EU-Politik von der Agrarindustrie als Grundvoraussetzung für eine rückhaltlose Aufklärung notwendig. Zudem muss den EU-Staaten wieder Ihre nationale Identität zurückgegeben werden. Damit sind dann auch die Verantwortlichkeiten für nationale Probleme geklärt.“ Wieses Vorschlag: Die EU wird zu einer Clearingstelle umgebaut, die Ihre Rolle in der Zusammenführung von nationalen Problemen zu bürgerfreundlichen Lösungsvorschlägen findet: „Die EU-Aristokraten, die bisher oft nur Ihr eigenes Wohl im Sinne hatten und den Bürger als Melkkuh betrachten, werden damit überflüssig.“

Kontakt:
AfD-Fraktion Pressestelle
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E-Mail: presse@afd-fraktion-brandenburg.de

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