Hans Seidel Stiftung: Politische Studien 459

Hans Seidel Stiftung: Politische Studien 459

Studie der CSU-nahen Hans Seidel Stiftung bestätigt: Die AfD hat eine sehr heterogene Wählerschaft. Die Politik des „gesunden Menschenverstandes“ wird von Wählern aus allen Bevölkerungsschichten und allen politischen Lagern unterstützt.
Die Wählerschaft der AfD ist sehr heterogen. Aus vielen Parteien bekam sie Zulauf. Beispielsweise kamen über 16% der Wähler bei den Landtagswahlen in Brandenburg und Thüringen von den Linken.
Die jüngeren und mittleren Jahrgänge sind bei den Wählern deutlich überpräsentiert. Dies zeigt, dass die AfD keine Seniorenpartei ist, auch wenn die prominenten Repräsentanten älter sind. Die Partei ist auch keine überwiegende Akademikerpartei. Die meisten Wähler kommen aus den mittel qualifizierten Bevölkerungsgruppen.
Damit zeigt sich, dass die AfD eine volksnahe Partei ist. Selbstverständlich müssen die Herausforderungen einer jeden jungen Partei gemeistert werden. Es scheint aber, dass die AfD sich in weiten Teilen der Bevölkerung etablieren wird. Nach Erfolgen in den östlichen Bundesländern feiert die Partei auch Erfolge Wahlen in Hamburg. Damit hat die AfD ihre Feuertaufe bei einer Wahl in den westlichen Bundesländern bestanden.

Die Studie als PDF

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