Kleine Anfrage: Chinesische Unternehmenskäufe

Kleine Anfrage: Chinesische Unternehmenskäufe

 

Chinesische Unternehmen kaufen zunehmend europäische, deutsche und Brandenburger Unternehmen. Bundes-wirtschaftsminister Sigmar Gabriel schlägt hierfür höhere Hürden vor. Bei der überwiegenden Anzahl der Unternehmenskäufe ist der chinesische Staat einbezogen, d. h. die Transaktionen sind überwiegend staatspolitisch initiiert oder mit Subventionen ermöglicht worden. Umgekehrt gilt das gleiche Recht zu Unternehmenskäufen für euro-päische und deutsche Unternehmen in China nicht. Risiken chinesischer Investitionen bestehen im Know-how-Abzug, im staatsdirigistischen Einfluss oder der Wirtschaftsspionage, gerade bei strategischen und sicherheitsrele-vanten Kernkompetenzen.
Der Roboterhersteller Kuka hat chinesische Investoren. Auch das Innovationszentrum Moderne Industrie ist mit diesen Robotern ausgestattet. Sie stehen für die Bearbeitung von Forschungsaktivitäten auf dem Gebiet der Robotertechnik zur Verfügung. Mit ihnen arbeiten Unternehmen, die diese Förderleistungen des Innovationszentrums Moderne Industrie nachfragen. Diese innovativen Unternehmen haben mit ihrem Know-how sensible Daten, die sie schützen müssen.
Die Anfrage und Antwort als PDF

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