Mühlenfeld-Entlassung: Endlich Resettaste beim BER drücken

Mühlenfeld-Entlassung: Endlich Resettaste beim BER drücken

Mühlenfeld-Entlassung: Endlich Resettaste beim BER drücken

 
Pressemitteilung
6. März 2017
 
Die Flughafengesellschaft hat laut Medienberichten bereits am Wochenende den Vertrag mit BER-Chef Karsten Mühlenfeld  aufgelöst.
Dazu teilt der stellvertretende Vorsitzende der AfD-Fraktion und Mitglied im BER-Sonderausschuss, Andreas Kalbitz, mit:
„Anstatt endlich beim unkontrollierbaren Flughafen-Monster die Resettaste zu drücken, um einen wirklichen Neuanfang zu ermöglichen, haben sich die verantwortlichen Politiker der Altparteien in Berlin und Brandenburg mit dem BER-Chef wieder ein Bauernopfer gesucht. Der ebenfalls angekündigte Rückzug des Regierenden Bürgermeisters von Berlin, Michael Müller, aus dem Aufsichtsrat kann nur ein erster Schritt sein, dem weitere folgen müssen. Dass mit dem Berliner Staatssekretär Engelbert Lütke Daldrup aber ausgerechnet wieder ein Politiker an entscheidender Stelle platziert wird, lässt für die Zukunft des BER nichts Gutes erahnen.
Für den BER ist der Abgang Mühlenfelds eine Katastrophe. Mit dem seit 2015 amtierenden Flughafenchef verliert die Flughafengesellschaft trotz aller Versäumnisse, die man auch Mühlenfeld anrechnen muss, einen kompetenten Manager mit viel Erfahrung. Sein Nachfolger wird sich dieses Wissen erst wieder zeitaufwendig erarbeiten müssen. Damit ist schon jetzt klar, dass auch 2018 keine Flugzeuge vom BER starten werden. Und es wird immer fraglicher, ob dies überhaupt jemals geschehen wird.
An der Personalie Mühlenfeld wird zudem erneut deutlich, wie unverantwortlich die Politiker der Altparteien am BER mit dem Geld der Steuerzahler um sich werfen: Es ist ein Skandal, dass Mühlenfeld, der jährlich 500 000 Euro verdient, eine Abfindung in Höhe von insgesamt 800.000 Euro erhalten soll. Deutlicher kann man seine Verachtung für die Steuerzahler nicht zeigen.“
Foto: Muns

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