Polizeiliche Kriminalstatistik: „Am Ball bleiben und Konsequenz zeigen!“

Polizeiliche Kriminalstatistik: „Am Ball bleiben und Konsequenz zeigen!“

Polizeiliche Kriminalstatistik: „Am Ball bleiben und Konsequenz zeigen!“

 
15. März 2018
Während der Innenminister angesichts der Vorstellung der Polizeilichen Kriminalstatistik für das Jahr 2017 die leicht gesunkene Zahl bei Eigentumsdelikten im Land feiert, stieg seit 2015 die Zahl der Gewaltdelikte. Markant ist auch der Anstieg nichtdeutscher Tatverdächtiger um 5,9 % (16313). Aus der Direktion Nord durchsuchten 60 Polizisten etwa im Kampf gegen Islamisten aus dem Kaukasus Wohnungen in den Städten Wittstock, Kyritz und Neuruppin. Vor allem in Brandenburg und Berlin haben sich tschetschenische Islamisten niedergelassen. Bereits Ende 2017 lag ihre Zahl bundesweit bei 10 800 Personen. 5000 Migranten aus diesem Gebiet sind laut brandenburgischem Verfassungsschutzbericht in den vergangenen Jahren hierher gekommen – viele von ihnen illegal über Polen. Insgesamt wird die Zahl gewaltbereiter islamistischer Extremisten in Brandenburg mit rund 100 angegeben.
Der innenpolitische Sprecher der AfD-Fraktion im Landtag Brandenburg, Thomas Jung, meint dazu:
„Der rote Innenminister feiert die von uns geforderte Stärkung der Polizei und bricht damit mit der eigenen linken Tradition einer verkorksten Polizeireform. Er feiert den geringfügigen Rückgang der Eigentumsdelikte wie Einbruch und Autodiebstahl im Land und eine erschreckend niedrige Aufklärungsquote von 55 Prozent. Doch gleichzeitig stiegen die Gewaltdelikte. Die zahllosen Übergriffe durch Zuwanderer gerade in der Lausitz sind nicht zu vernachlässigen. Nun muss der Innenminister nach dem ersten auch den zweiten Schritt tun und gefährliche, junge Straftäter und extremistische Islamisten konsequent abschieben. Was nützt es denn, wenn man sie mit viel Aufwand und hohen Kosten beobachtet, festnimmt und sie danach wieder freilässt? Das wäre nur billiger Aktionismus, Herr Innenminister! Hier sollten Sie am Ball bleiben und Konsequenz bei der Abschiebung zeigen.“
 
Lion Edler
Referent für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Kontakt:
AfD-Fraktion Pressestelle
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