Pressemitteilung: Sachverstand beim BER?

Pressemitteilung: Sachverstand beim BER?

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08. Dezember 2014

Die roten Kapitäne verlassen das sinkende Schiff! Minister Görke und Ex-Minister Christoffers von den "Linken" wollen nicht im BER-Aufsichtsrat sitzen. Auch Berlins nächster Regierender, Müller, verzichtet dankend auf den Vorsitz. Dr. Alexander Gauland: "Die Herren wissen genau: Beim BER heißt die einzige Devise: Rette sich wer kann! Das Projekt steht kurz vor dem Untergang!"

Eröffnung 2017, 2018 oder gar nicht? Die Kosten bei 8, 9 oder 10 Milliarden? Dritte Startbahn? Lärmschutz? Klagen, Abfindungen, Personalchaos? Viele Pläne aber keine Ahnung!

Die Nachrichten vom BER sind seit Jahren die gleichen. Nichts steht fest. Nur soviel: Alles wird immer teurer, ohne dass es einen sichtbaren Fortschritt gibt. So langsam holt sich die Natur das Terrain zurück. Aus ersten Spalten und Ritzen im Beton bahnt sich junges Grün seinen Weg.

Und jetzt stürmen die Verantwortlichen für die Beton gewordene Unfähigkeit in die Rettungsboote. Die Politik geht von Bord, gibt das Schiff auf und die Verantwortung ab. Denn die, die uns all das eingebrockt haben, wissen, als Politiker mit dem BER und dessen Aufsichtsrat in einem Atemzug genannt zu werden, schadet der Karriere.

Der Fraktionsvorsitzende der AfD im Brandenburgischen Landtag, Dr. Alexander Gauland, erklärt dazu: "Unisono erklären die Herren uns nun, dass 'externer Sachverstand' im Aufsichtsrat des Flughafens gebraucht würde. Damit habe ich zwei Probleme: Zum einen bedeutet das für die Bürger ja nichts anderes, als dass es jetzt schon wieder teurer wird. Denn wahren Sachverstand gibt es nicht zum Nulltarif. Der muss, wie immer in der Wirtschaft, für viel Geld eingekauft werden. Und zum zweiten: Was sagt es uns das über die Fähigkeiten der rot-roten Politiker beider Länder? Wenn Politiker sich zurück ziehen, damit Sachverstand einziehen kann?"

Die Landtagsfraktion der AfD setzt sich nach wie vor dafür ein, den BER mit begrenzter Kapazität übergangsweise in Betrieb zu nehmen und die Suche nach einem Alternativstandort für einen Flughafenneubau in privater Regie ohne Geld des Steuerzahlers voranzutreiben.

Kontakt für die Presse:

Detlev Frye

Pressesprecher der AfD-Fraktion

im Brandenburgischen Landtag

Tel. (0331) 966-1820

detlev.frye@afd-fraktion-brandenburg.de

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