Schweinemastanlagen: Sofortige Verbesserungen beim Tierschutz erforderlich

Schweinemastanlagen: Sofortige Verbesserungen beim Tierschutz erforderlich

Schweinemastanlagen: Sofortige Verbesserungen beim Tierschutz erforderlich

 
Für die heutige Plenarsitzung wird die AfD-Fraktion einen Entschließungsantrag für die Stärkung des Tierwohls in Brandenburg einbringen. In dem Antrag unterbreitet die AfD-Fraktion eine Reihe von Vorschlägen für eine möglichst effiziente Umsetzung des Tierschutzplans – insbesondere beim Thema Schweinemastanlagen.
Der agrarpolitische Sprecher der AfD-Fraktion, Sven Schröder, teilt dazu mit:
„Beim künftigen Bau von Stallanlagen muss bezüglich des Tierwohls in Brandenburg sofort und nicht erst in mittelfristiger Zukunft nachgebessert werden. Denn nur wenn gehandelt wird, erreichen wir die notwendige gesellschaftliche Akzeptanz des Tierschutzplans, an dessen Erarbeitung viele Interessenvertreter beteiligt waren. Bei den Schweinemastanlagen besteht das zentrale Ziel darin, dass ein vernünftiger und pragmatischer Interessenausgleich zwischen dem Tierwohl und dem Umweltschutz auf der einen Seite sowie den ebenfalls berechtigten Interessen der Landwirtschaft auf der anderen Seite stattfindet.
Dazu soll der AfD-Entschließungsantrag beitragen. Wir fordern, dass die EU-Investitionsförderung für Schweinemastanlagen nur noch unter bestimmten Auflagen gewährt werden soll. Zu diesen Auflagen sollten unter anderem die Flächenbindung der Tierhaltung von maximal zwei Großvieheinheiten je Hektar sowie kurze Transportwege bis maximal 200 Kilometer und die Umsetzung einer artgerechten Haltung gehören. Darüber hinaus setzt sich die AfD-Fraktion für ein deutlich erhöhtes Platzangebot mit strukturierten Buchten ein. Die Flächenförderung sollte zudem auf ein Höchstmaß von 500 Hektar begrenzt werden. Dadurch können auch Wettbewerbsnachteile von mittleren und kleinen bäuerlichen Betrieben ausgeglichen werden.“

 

Lion Edler
Referent für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

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