Lade Veranstaltungen

« Alle Veranstaltungen

  • Diese Veranstaltung hat bereits stattgefunden.

Erinnerung an den 17. Juni 1953

Mittwoch, 17. Juni 2015 - Zeit: 19:30 - 22:00

17 Juni
Am Morgen des 17. Juni brach im gesamten Gebiet der DDR etwas aus, was später als Aufstand des 17. Juni (auch Volksaufstand oder Arbeiteraufstand) in die Geschichtsbücher eingehen sollte. Die Belegschaften vor allem großer Betriebe traten mit Beginn der Frühschicht in den Streik und formierten sich zu Demonstrationszügen, die sich in die Zentren der größeren Städte richteten. In den Tagen des Aufstandes war den westlichen Medien und wahrscheinlich auch den meisten Protestierenden die nationale Dimension der Proteste noch nicht bewusst. Der RIAS etwa berichtete fast ausschließlich aus Berlin. Tatsächlich kam es neueren Forschungen zufolge in weit über 500 Orten in der DDR zu Streiks, Kundgebungen oder Gewalttätigkeiten gegen offizielle Personen oder Einrichtungen. Die Aufständischen besetzten 11 Kreisratsgebäude, 14 Bürgermeistereien, 7 Kreis- und eine Bezirksleitung der SED. Weiterhin wurden neun Gefängnisse und zwei Dienstgebäude des Ministeriums für Staatssicherheit (MfS) sowie acht Polizeireviere, vier Volkspolizei-Kreisämter (VPKA) und eine Dienststelle der Bezirksbehörde der Deutschen Volkspolizei (BDVP) erstürmt. Mehr als doppelt so viele Einrichtungen wurden bedrängt, die Besetzung gelang jedoch nicht.
Die Alternative für Deutschland fühlt sich dem demokratischen Gedanken verpflichtet und führt anlässlich dieses Gedenktages am Mittwoch den 17. Juni 2015 eine Veranstaltung durch.
https://www.facebook.com/events/405695402956994/

Einführung: Klaus Gröbig
Moderation: Thomas Jung (MdL)

Der Ort der Veranstaltung wird den Mitgliedern noch bekannt gegeben.

Anmeldung bitte bei unserem Schriftführer Kurt Blum unter :
blum@afd-potsdam.de

Die Referenten:

Siegmar Faust (* 12. Dezember 1944 in Dohna) ist ein deutscher Schriftsteller und war politischer Häftling in der DDR. Von 1996 bis 1999 war er Landesbeauftragter für die Stasiunterlagen im Freistaat Sachsen. Er war viele Jahre Mitglied der Berliner FDP und unterstützte dort den national liberalen Kurs des gewesenen Generalbundesanwaltes Alexander von Stahl.

Detlef Kühn (* 16. November 1936 in Potsdam) wurde 1972 Präsident des dem Bundesministerium für innerdeutsche Beziehungen unterstehenden Gesamtdeutschen Instituts (BfgA), das er bis zu dessen Auflösung infolge der deutschen Wiedervereinigung am 31. Dezember 1991 leitete.
In der Folgezeit übernahm Kühn 1992 zeitweilig die Funktion des Verwaltungs- und Rundfunkdirektors von Sachsenradio, das dann als Anstalt im Mitteldeutschen Rundfunk (MDR) aufging. Danach war er Präsident der Landesmedienanstalt für den privaten Rundfunk in Dresden, bis er nach sieben Jahren auf Initiative von Ministerpräsident Kurt Biedenkopf abgelöst wurde. Er war viele Jahre Mitglied der Berliner FDP und unterstützte dort den national liberalen Kurs des gewesenen Generalbundesanwaltes Alexander von Stahl.

Details

Datum:
Mittwoch, 17. Juni 2015
Zeit:
19:30 - 22:00

Close