Videoüberwachung braucht technische Verbesserungen

Videoüberwachung braucht technische Verbesserungen

Videoüberwachung braucht technische Verbesserungen

 
Pressemitteilung
23. Februar 2017
 
Die brandenburgische AfD-Fraktion bewertet die Forderungen der CDU nach einer Ausweitung der Videoüberwachung als unzureichend und betont die Notwendigkeit von technischen Verbesserungen.
Der rechtspolitische Sprecher der AfD-Fraktion im brandenburgischen Landtag, Thomas Jung, erklärt dazu: „Dass Videokameras auch ohne besondere Gefahrenprognose an öffentlichen Plätzen und verkehrsreichen Orten wie Busbahnhöfen installiert werden sollten, hatte die AfD bereits vor längerer Zeit gefordert. Die CDU greift mit dieser Forderung nicht nur eine AfD-Forderung auf, sondern sie kopiert diese Forderung auch noch schlecht.“
Der AfD-Landtagsabgeordnete Dr. Rainer van Raemdonck, der in dieser Woche gemeinsam mit Jung den Europäischen Polizeikongress in Berlin besuchte, ergänzt: „Wir fordern die Ertüchtigung aller bisher bestehenden Videokameras zu einer Auflösung von mindestens 200 Pixeln pro laufendem Meter, sowie den Einsatz von biometrischen Gesichts- und Bewegungsmusterprogrammen. Diese Programme sollten anonymisiert werden, wobei die Entanonymisierung der Daten nur auf der Grundlage eines richterlichen Beschlusses möglich sein sollte, wie es derzeit auch in den Niederlanden und in Österreich praktiziert wird. Die Anonymisierung und die Notwendigkeit eines richterlichen Beschlusses bei der Entanonymisierung würden die Erhöhung der Sicherheit in Einklang mit den Erfordernissen des Datenschutzes bringen, da hierbei nur relevante, gesuchte Personen von den Fahndern erkannt werden. Wir kennen die Systeme und wollen Brandenburg in die digitale Zukunft bringen. Die CDU schreibt nur ab und das auch noch schlecht.“ 

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