Viehdiebstähle steigen dramatisch

Viehdiebstähle steigen dramatisch

Viehdiebstähle steigen dramatisch

 
Pressemitteilung
7. Juli 2017
 
Die Zahl der Viehdiebstähle in Brandenburg ist in den ersten sechs Monaten dieses Jahres dramatisch gestiegen. Das geht aus der Antwort der Landesregierung auf eine Kleine Anfrage der beiden AfD-Abgeordneten Sven Schröder und Thomas Jung hervor. Demnach wurden bis zum Stichtag 14. Juni bereits 321 Rinder und vier Schafe gestohlen. Im gesamten Jahr 2016 waren den Behörden 272 gestohlene Tiere gemeldet worden.
Dazu teilt der landwirtschaftspolitische Sprecher der AfD-Fraktion, Sven Schröder, mit:
„Die dramatische Zunahme der Viehdiebstähle in Brandenburg ist besorgniserregend, denn sie gefährdet die betroffenen Landwirte in ihrer Existenz. Immer mehr Bauern sind gezwungen, Geld in kostenintensive Schutzmaßnahmen zu investieren. Zudem bekommen die betroffenen Landwirte häufig nur einen Teil des durch den Diebstahl entstandenen Schadens ersetzt. Ihnen drohen zudem höhere Versicherungsprämien oder gar die Kündigung durch die Versicherung. Die Landesregierung muss deshalb umgehend handeln!“
Der innenpolitische Sprecher der AfD-Fraktion, Thomas Jung, ergänzt:
„Die wachsende Zahl der Viehdiebstähle zeigt einmal mehr, welche fatalen Folgen die jahrelange Sparpolitik der Landesregierung bei der inneren Sicherheit hat: Diebesbanden können mittlerweile völlig unbehelligt ganze Viehherden abtransportieren. Das ist ein Skandal! Gleichzeitig ist die Aufklärungsquote bei gestohlenen Nutztieren von 21,8 Prozent im Jahr 2013 auf 9,7 Prozent im vergangenen Jahr gesunken.
Innenminister Karl-Heinz Schröter muss endlich wirksame Maßnahmen gegen die Wild-West-Methoden der Diebesbanden einleiten. Bei der Fahndung muss verstärkt international mit Polen, der Ukraine und Russland zusammengearbeitet werden, denn die Tatverdächtigen kommen offenbar vermehrt aus Osteuropa. Auch Dunkelfeldstudien im Grenzgebiet sind dringend nötig. Gleichzeitig muss die Präsenz der Polizei in den betroffenen ländlichen Regionen verstärkt werde und es müssen endlich wieder dauerhaft wirksame Grenzkontrollen eingeführt werden. “ 

Kontakt:
AfD-Fraktion Pressestelle
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