Volksaufstand vom 17. Juni 1953

Volksaufstand vom 17. Juni 1953

Volksaufstand vom 17. Juni 1953

 
17.06.2017
Heute vor 64 Jahren formierten sich mehrere hunderttausend Arbeiter in der gesamten DDR zu Demonstrationszügen. Der Volksaufstand vom 17. Juni 1953 wurde durch den rücksichtslosen Versuch des #SED-Regimes ausgelöst, in der #DDR den Sozialismus aufzubauen. Die Demonstranten forderte freie Wahlen, Meinungs- und Pressefreiheit – und die Einheit Deutschlands.
Die Ost-Berliner Machthaber, die sich auf die Bajonette der Roten Armee stützten, schlugen erbarmungslos zurück. Die Demonstrationen und Kundgebungen, die an mehr als 700 Orten in der gesamten DDR stattfanden, wurden von sowjetischen Panzern blutig niedergeschlagen. Mindestens 55 Menschen kamen dabei ums Leben oder wurden später hingerichtet, Hunderte schwer verletzt, Tausende zu häufig mehrjährigen Haftstrafen verurteilt.
Ob den Aufständischen die Folgen ihres Handelns zu Beginn bewusst waren? Vermutlich nicht. Aber sie bewiesen Mut, sich dem SED-Regime entgegenzustellen und für ihre Freiheit zu kämpfen. Heute würden man sagen: Die Deutschen in der DDR zeigten Zivilcourage.
Es ist daher wichtig, dass wir die Erinnerung an den von der Sowjetarmee blutig niedergeschlagenen Aufstand vom 17. Juni 1953 wachhalten. Die Opfer mahnen uns, uns tagtäglich mit ganzer Kraft für Einigkeit und Recht und Freiheit in Deutschland einzusetzen.
Dr. Alexander Gauland, Vorsitzender der #AfD-Landtagsfraktion.

Close