Pressemitteilung
8. November 2018

 

Rede zum 9. November, dem Schicksalstag der Deutschen - Andreas Kalbitz, Fraktionsvorsitzender der AfD-Fraktion im Landtag Brandenburg

- Es gilt das gesprochene Wort -

 

Liebe Brandenburger,
wie an jedem 9. November gedenken wir dieses Tages, der zu Recht als Schicksalstag der Deutschen bezeichnet wird.

Am 9. November vor einhundert Jahren wurde in Deutschland die Republik ausgerufen. Und zwei Tage später war nach vierjährigem Kampf auch der 1. Weltkrieg vorbei, der für Deutschland mit Millionen von Toten endete, derer wir heute auch gedenken wollen.
Die erste deutsche Demokratie nach der gescheiterten Revolution von 1848 stand schon bei ihrer Geburt unter keinem guten Stern. Die Republik war sofort im Fadenkreuz von Extremisten. Denn schon am selben Tag versuchte der kommunistische Spartakusbund in Berlin eine Räterepublik nach sowjetischem Vorbild zu errichten. Ziel der Spartakisten war die Diktatur des Proletariats. Sie scheiterte, weil die Demokratie wehrhaft war gegen ihre Feinde.
Wenige Jahre später verließen die Demokraten die Kräfte im Kampf gegen Kommunisten und Nationalsozialisten: Hitler kam an die Macht, nachdem er zuvor am 9. November 1923 in München mit einem Putsch gegen die Republik gescheitert war. Zum Wesensmerkmal von Hitlers Ideologie zählte der Antisemitismus und Judenhass, der sich – in einer bis dahin nicht für möglichen gehaltenen Brutalität – am 9. November 1938 organisiert entlud.
Viele schauten dem Terror zu, beteiligten sich auch, aber es gab ebenso Menschen, die weder weg- noch zusahen, sondern trotz großen persönlichen Risikos selbst mutig halfen.
Heute ist ein Tag des Gedenkens an die Opfer vom 9. November 1938, ein Tag des Erinnerns an den Beginn der 1. Republik vor hundert Jahren – und ein Tag der Freude, weil am 9. November 1989 die Mauer fiel. Es war die Mauer, die die deutsche Nation auf Dauer trennen sollte. Manche SED-Freunde, darunter Lafontaine und andere SPD-Genossen im Westen träumten schon den Traum der DDR-Nomenklatura von zwei deutschen Staaten. Wer diesem perversen Traum nicht folgen wollte, damals in der DDR – und versucht hat, den Traum von Freiheit für sich zu verwirklichen und die Mauer zu überwinden, wurde vom SED-Regime einfach ermordet: An der Mauer erschossen wie das letzte Maueropfer, der 20-jährige Berliner Chris Gueffroy am 5. Februar 1989. Diese Zeiten sind vorbei. Vorbei, weil die friedliche Revolution von 1989, weil die Menschen in der DDR damals zu Hundertausenden sich auf der Straße mutig dem herrschenden System widersetzt haben – zwischen Schwedt und Cottbus, von Frankfurt bis Potsdam. Dieses marode System brach schneller zusammen, als alle es vorhergesagt hatten.
Heute freuen wir uns, dass wir als deutsche Nation in einem wiedervereinigten Deutschland leben, auch wenn gerade im Osten für die Angleichung der Lebensverhältnisse noch einiges zu tun ist. Daran müssen wir arbeiten – und nicht nur Sonntagsreden halten, wie es die Altparteien so gerne und so häufig tun. Und wir sehen auch neue Gefahren wie die eines stark anwachsenden muslimischen Antisemitismus, der durch die unkontrollierte Masseneinwanderung in unser Land gekommen ist. Gedenken heißt auch Mahnung: Die Mahnung zur Verantwortung aus der Geschichte und die Mahnung zur Verteidigung der Freiheit in Gedanken, Worten und Taten. Dafür steht der 9. November als Schicksalstag der Deutschen.

Die Rede von Andreas Kalbitz können Sie am 9. November ab ca. 7:00 Uhr auch als Video sehen auf der Facebook-Seite der AfD-Fraktion

 

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