Der Wochenrückblick der Pressestelle der AfD-Fraktion im Landtag Brandenburg V.i.S.d.P.: Birgit Bessin
19. April 2019 Ausgabe: „Unsere Woche im Parlament“ 02/2019

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Themen dieser Woche

Verdienter Gründer – Hasso Plattner wird 75 Jahre alt

Verfassungsschutz – AfD jetzt „Prüffall“

Vermissen wissenschaftliche Grundlage – Lungenärzte gegen Feinstaub-Grenzwerte

Verfassungswidrig – Parlament künftig hälftig aus Männern und Frauen?

Verbandsumstrukturierung – Bauernverband soll Landwirte stärken

Vergabe von Fördermitteln – Korruptionsvorwürfe gegen die ILB

Verdruss bei Pflegekräften – AfD legt Programm zur Bekämpfung des Pflegenotstandes vor

Verfolgung von Polizisten – Hexenjagd auf Beamte in der AfD

Verordnetes Fernbleiben – Schule schwänzen gegen den Klimawandel?

Verfolgung durch Regime – Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus

Verfassungswidrig – kritisches Paritätsgesetz wird weiter bekämpft

Verminderte Zahlen – Einwandererzahlen dennoch gefährlich hoch

Veranstaltungserfolg – Neujahrsempfang der AfD-Fraktion

Am Montag gratulierte die AfD-Fraktion im Landtag Brandenburg Hasso Plattner zum 75. Geburtstag. Der Fraktionsvorsitzende Andreas Kalbitz wünschte ihm alles Gute:

„Hasso Plattner – ohne ihn wäre unsere Landeshauptstadt Potsdam nicht das, was sie heute ist. Hasso Plattner ist jemand, der genau zur richtigen Zeit die beste Idee hatte: Seine Softwarelösung SAP hat die Datenverarbeitung in Unternehmen in jedem Winkel unseres Planeten revolutioniert. Anstelle von Lochkarten und Magnetbändern übernahmen nun Rechner die Arbeit. Plattner machte das zum Milliardär. Und er gibt von seinem Reichtum gerne ab und zurück: So hätte unser Landtag ohne ihn weder die historische Fassade noch sein historisches Dach. Und der Alte Markt in Potsdam hätte nicht den Magneten des Museum Barbarini, das Kunstinteressierte aus der ganzen Region glücklich macht und der Landeshauptstadt eine weitere Adresse beschert, die jeder Tourist gesehen haben muss. Ohne Hasso Plattner kein HPI und die Universität Potsdam hätte niemals den stolzen Ruf, den sie heute hat. Ohne ihn ließen sich die kühnen Pläne für die Verdoppelung der Studentenzahlen niemals umsetzen.
 
Hasso Plattner wird heute 75. Im Namen der gesamten AfD-Fraktion gratuliere ich ihm herzlich und wünsche der Stadt Potsdam und unserem Land Brandenburg, dass noch viele seiner kreativen Ideen uns alle inspirieren mögen. Vielen Dank, Hasso Plattner!“

Nach einem Gutachten des Bundesamtes für Verfassungsschutz soll die AfD als Prüffall eingestuft werden. Dabei geht es angeblich um den Parteinachwuchs „Junge Alternative“ und die Vereinigung „Der Flügel“. Die Innenminister der Länder haben die Informationspolitik des neuen Verfassungsschutzpräsidenten Thomas Haldenwang scharf kritisiert. Sie fühlen sich übergangen.

Der innenpolitische Sprecher der AfD-Fraktion im Landtag Brandenburg, Thomas Jung, meinte am Dienstag dazu:

„Es sollte jedem zu denken geben, wenn die Freiheit Andersdenkender kurz vor der Wahl von rot-roten Brandenburger Politikern zum Spitzelfall des Verfassungsschutzes werden soll. Nach derzeitigen Umfragen würde das heißen, dass die mit der SPD stärkste Partei im Land und einzige echte Oppositionspartei von den überarbeiteten 93 – statt der benötigten 130 Verfassungsschützern im Land – mehr überwacht wird als die rund 150 brandgefährlichen islamistischen Gefährder. Während linksradikale Gruppen mit Steuergeld finanziert zum gewalttätigen Demonstrieren auf den G-20-Gipfel geschickt werden, soll die AfD ein Prüffall werden? Sieben Mal kam es seit 2014 zu linksextremen Anschlägen auf die Bahn ohne Prüffall? Dazu hat die AfD-Fraktion eine kleine Anfrage (4108) im Landtag gestellt (Drucksache 6/10078, 06.12.2018). Unsensibel und stumpf wird hier von oben vorbei an Landesinteressen oder Prioritäten mit allen Mitteln versucht, von den eigenen Unfähigkeiten abzulenken. Die Regierungseliten haben offensichtlich die letzten Tage der DDR vergessen. Damals war die Überwachung Andersdenkender ebenfalls wichtiger als das Nachdenken über die eigenen Fehler. Das Volk hat es ihnen nicht verziehen. Das wird es auch dieses Mal nicht.“

Am Mittwoch bestätigten über 100 Lungenfachärzte die AfD-Kritik an den völlig überzogenen Feinstaub-Grenzwerten. Dass die um sich greifende Hysterie im Zusammenhang mit von Dieselfahrzeugen ausgestoßenen Stickoxiden und Feinstaub jeder wissenschaftlichen Grundlage entbehrt, ist nun auch in der Mainstream-Presse angekommen. Die BILD-Zeitung titelte mit der Feststellung, dass die Grenzwerte willkürlich gezogen seien. In der B.Z. wurde Titel und Funktion Dieter Köhler mit den Worten zitiert: „Würde die Luftverschmutzung ein solches Risiko darstellen, müssten die meisten Raucher nach wenigen Monaten alle versterben, was offensichtlich nicht der Fall ist.“ Nun melden sich zusätzlich noch die Fachärzte – allesamt Mitglieder der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin (DGP) zu Wort und fordern, die aktuelle Rechtsvorschrift für die aktuellen Grenzwerte auszusetzen.

Zur Forderung der Lungenfachärzte nach einem vernünftigen und nicht ideologiegesteuerten  Umgang mit den Grenzwerten beim Diesel erklärt der Parlamentarische Geschäftsführer der AfD-Fraktion, Andreas Galau:
 
„Wenn die Bild-Zeitung heute ‚Alles Lüge mit dem Diesel-Feinstaub‘ titelt und ausführlich den ‚Aufstand der Ärzte gegen Feinstaub-Hysterie‘ beschreibt, freuen wir uns natürlich, dass die Vernunft in die Diesel-Diskussion langsam einzieht. Als AfD hatten wir uns mit unserer Diesel-Kampagne „Kein Diesel ist illegal“ als erste politische Kraft ganz klar pro Diesel ausgesprochen, für eine saubere, umweltfreundliche Zukunftstechnologie, made in Germany. Dieser Aufstand der Vernunft, unterzeichnet von über 100 Medizinern, sollte den Altparteien und ihren Freunden von der Deutschen Umwelthilfe in ihrem blinden Diesel-Hass  zu denken geben, falls diese dazu intellektuell in der Lage sind. Es wird Zeit, den Ideologen der rot-schwarz-grünen Anti-Autokoalition mit einem deutlichen STOP klarzumachen, dass ihre bürgerfeindliche Anti-Dieselpolitik, die zudem den Industriestandort Deutschland massiv gefährdet, ein Irrweg ist. Für Hundertausende von Dieselfahrern in Brandenburg ist der Aufstand der Lungenärzte gegen den Dieselwahn ein Zeichen der Hoffnung. Wir als AfD-Fraktion im Landtag Brandenburg werden uns noch stärker als bisher für die Interessen der Dieselbesitzer in unserem Land einsetzen.“

SPD, Linke und Grüne haben sich im Landtag Brandenburg darauf geeinigt, das Parlament zukünftig paritätisch, also per Diktat jeweils zur Hälfte mit Frauen und Männern besetzen zu wollen.

Dazu erklärt die stellvertretende Vorsitzende der AfD-Fraktion, Birgit Bessin:

„Wenn ich mir ansehe, wer schon heute für die Altparteien als Abgeordneter im Landtag sitzt, kann ich das Vorgehen von roter-roter Regierung und grüner Scheinopposition nur belächeln. Da scheint schon häufiger mehr die Quote als die Qualität eine Rolle gespielt zu haben. Es kann in der Politik doch niemals darum gehen, Mandate nach Geschlechtervorgaben zu verteilen. Allein das politische Engagement, der Wille zur Arbeit für unser Volk und die Qualifikation eines Bewerbers müssen darüber entscheiden, ob unsere Bürger ihn zum Volksvertreter wählen oder nicht. Eine Quote werden wir als AfD-Fraktion niemals akzeptieren. Wichtig sind doch die gesellschaftlichen Realitäten: Es muss den Frauen überlassen bleiben, ob sie ihre Rolle als Hausfrau und Mutter definieren, ob sie sich für einen Beruf und eine Karriere entscheiden oder auch für ein politisches Mandat. Dies per Gesetz zu verordnen und den Frauen die Entscheidungsfreiheit zu nehmen, hat nichts mit Gleichberechtigung zu tun. Das ist schlicht verfassungswidrig, wie unser Gutachten aus dem vergangenen Jahr bereits bewiesen hat. Und die rot-rot-grünen Pläne sind ab September ohnehin hinfällig, wenn unser Land eine neue Regierung hat. Somit kann die öffentliche Diskussion an diesem Punkt auch beendet werden.“

Sven Schröder, der agrarpolitische Sprecher der AfD-Fraktion im Landtag Brandenburg, besuchte anlässlich der Grünen Woche das Milchforum des Deutschen Bauernverbandes, um sich persönlich ein Bild von der geplanten neuen Verbandsstruktur zu machen. Hier wurde deutlich, wie verfahren die Situation der deutschen Milchbauern, aber auch der Landwirtschaft allgemein ist. Das Milchforum sollte nämlich dazu dienen, neue Wege für die zukünftige Verbandsstruktur in Form eines neuen Dachverbandes zu schaffen. Stattdessen erging man sich in nichtssagenden Allgemeinplätzen und betonte immer wieder die persönliche Gesprächsbereitschaft, anstatt endlich aktive Schritte zu unternehmen. Angesichts der schwierigen Situation der Milchbauern in Brandenburg, wies er auf die unterschiedlichen Auffassungen hin, die es zusammenzubringen gilt:

„Für die AfD steht fest: Wir brauchen endlich mehr Einigkeit unter den Bauern! Auch kleine Schritte können etwas bewegen, wenn man sie nur geht. Ansatzpunkte hierfür gibt es genügend. So etwa der gemeinsame Wille, Agrarprodukte erfolgreicher zu vermarkten. Oder die Festlegung einer Trennlinie von bäuerlichen und agrarfremden Unternehmen in der Landwirtschaft. Bodenspekulationen muss endlich Einhalt geboten werden. Wir brauchen keine Diskussionen über Flächenprämien, sondern darüber, dass nur wirkliche Bauern diese auch erhalten sollten. Wir brauchen eine fruchtbare Diskussion über die Einkommen der Bauern, insbesondere in der Milchwirtschaft, es geht um die Erzeugereinkommen und weniger darum, ob ein neuer Fachverband nötig ist, das sei einmal dahingestellt. Auch wenn wir derzeit keine Milchkrise haben, die nächste steht bereits vor der Tür.
Mehr denn je braucht es in der Umgebung außerlandwirtschaftlicher Kritiker den Willen zur Einheit. Nicht die Fragen, die Uneinigkeit schaffen, müssen für unsere Landwirte im Vordergrund stehen, sondern die Lösungswege, die man gemeinsam zu wagen bereit ist.“

Die AfD hat am Freitag im Wirtschaftsausschuss des Landtages Aufklärung zu den Korruptionsvorwürfen bei der Investitionsbank des Landes Brandenburg (ILB) verlangt. Dazu wurde der Vorsitzende des Vorstandes der ILB, Tillmann Stenger, geladen. Auf die Frage, ob bei der Vergabe der Fördermittel außerhalb der Finanzierungsvorschriften der ILB eine Einflussnahme durch die Landesregierung und das Wirtschaftsministerium erfolgt ist, sagte Stenger, es habe „keinerlei politische Einflussnahme gegeben“.

Dazu erklärt der verbraucherschutzpolitische Sprecher der AfD-Fraktion, Franz Wiese:

„Wirtschaftsminister Steinbach hat im Ausschuss bestätigt, dass es keine Einflussnahme seines Ministeriums auf die Vergabepraxis der ILB gegeben hat. Doch das ist wenig glaubwürdig und die Aussage ist mehr als töricht. Steinbach nimmt damit seine Amtsvorgänger in Schutz – ein Schutz, den Linke wie Christoffers oder Gerber von der SPD möglicherweise gar nicht verdient haben. Denn schon vor Jahren hatten sowohl Märkische Allgemeine als auch rbb berichtet, dass das Ministerium bei HBS Luckenwalde auf ‚subtile‘ Weise Druck ausgeübt habe. Die wenig nachvollziehbare Förderung von HBS Luckenwalde und der nachfolgende Subventionsbetrug hatten den Brandenburger Steuerzahler einen zweistelligen Millionenbetrag gekostet. Die AfD-Fraktion hat in der Vergangenheit außerdem Anfragen zu den Förderfällen Schloss Boitzenburg und dem Startup Kweak.ly gestellt. Auch im Fall des Subventionsbetruges beim Projekt Schloss Boitzenburg stellte der ‚Tagesspiegel‘ fest, dass das Projekt politisch gewollt war. In seinem eigenen Interesse empfehle ich Steinbach, seine Aussagen noch einmal zu überdenken.“

Im Fall der Unregelmäßigkeiten beim Startup-Unternehmens Kweak.ly hatte zu Beginn der Woche die Staatsanwaltschaft die Akteneinsicht genehmigt. Durch die Vorgänge um Kweak.ly wurde das Land Brandenburg bei der EU-Prüfbehörde in Brüssel auffällig.

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Die Fraktion der Alternative für Deutschland forderte am Freitag in einem Antrag für die kommende Plenarsitzung die Landesregierung aus SPD und Linken auf, sofort Maßnahmen zu ergreifen, die wirksam die Situation sowohl für pflegende Angehörige als auch Pflegebedürftige entspannen als auch eindeutig die Familienarbeitszeit in der Pflege anerkennen.

Dazu erklärt die Sozialpolitische Sprecherin der AfD-Fraktion, Birgit Bessin:

„Ob beim demographischen Wandel oder der vorhersehbaren Pflege-Katastrophe: Die bunten Einheitsparteien steuern unser Land sehenden Auges in den Abgrund.

Von 2007-2017 stieg die Zahl der Pflegebedürftigen um 58%.  Noch sind über die Hälfte der Pflegenden Familienangehörige. Doch da auch diese immer älter werden, ist davon auszugehen, dass deren körperliche Leistungsfähigkeit und damit einhergehend die Bereitschaft zur häuslichen Pflege eines Angehörigen immer weiter abnehmen wird. Auch weil der, der selber pflegt, von Rot-Rot allein gelassen wird, in den seltensten Fällen Anleitung bekommt und merken wird, dass er viel Zeit und u.U. erhebliche Geldbeträge investieren muss, so dass damit ein Normalverdiener ggf. schnell an seine finanziellen Grenzen stößt.

Gleichzeitig wird es beinahe unmöglich, einen Pflegeplatz zu finden – egal ob für eine Kurz- oder Langzeitpflege. Es fehlen die Kapazitäten und – noch viel entscheidender – das Personal. Nach Experteneinschätzung werden in Kürze in Deutschland über 150.000 Pflegekräfte fehlen. Das hat sich nicht über Nacht ergeben – das auch ist die Folge von fast 30 Jahren verfehlter SPD-dominierter Landespolitik.

Deshalb sagen wir als AfD-Fraktion: Pflegende Angehörige müssen umgehend mehr Unterstützung erfahren: Bei der Beratung, Anleitung, bei Kostenerstattung, verstärkter finanzieller Förderung und bei der Schaffung eines vorübergehenden ‚Landes-Pflege-Familiengeldes‘, das solange gezahlt werden muss, bis auf Bundesebene eine adäquate Leistung etabliert worden ist.

Damit soll es allen Brandenburgern ermöglicht werden, ihre Angehörigen mit entsprechender Anerkennung und finanzieller Unterstützung zu pflegen. Die AfD wird den Antrag im nächsten Plenum einbringen und ich fordere die Altparteien eindringlich auf, unseren Antrag zu unterstützen. Sie könnten damit ein wenig zur Heilung dessen beitragen, was Rot-Rot in den vergangenen Jahren sträflich verschlafen hat.“

Die Einstufung des AfD-Flügels als Verdachtsfall durch den Verfassungsschutz könne nicht zu einer Einschränkung der politischen Beteiligungsrechte von Beamten führen, meint Brandenburgs Innenminister Schröter (SPD).

Der innenpolitische Sprecher der AfD-Fraktion im Brandenburger Landtag, Thomas Jung, meint dazu:

„Polizisten sollen sich jetzt selbst überwachen? Absurd! Die politisch motivierte Hexenjagd auf die aussichtsreichste Partei im Land vor der Wahl ist mehr als durchschaubar. Jetzt konzentrieren sich unsere Gegner ausgerechnet auf Polizisten, die jeden Tag das Versagen der Altparteien auf unseren Straßen mitbekommen. Diesen Staatsdienern Verfassungsfeindlichkeit vorzuwerfen –  die mit beiden Beinen auf der freiheitlichen Grundordnung stehen und diese gegen gefährliche Einflüsse und verantwortungslose Asylpolitik der Altparteien verteidigen – ist mehr als nur fragwürdig. Es ist wohl eine Verzweiflungstat von jenen, denen die rationalen Argumente gegen unsere Politik ausgegangen sind. Hier muss ich dem Innenminister einmal Recht geben, wenn er die Freiheit andersdenkender Polizisten verteidigt.“   

Bereits am vorletzten Freitag haben Brandenburger Schüler während der Schulzeit vor dem Potsdamer Landtag für einen baldigen Ausstieg aus der Kohleverstrohmung demonstriert. Jetzt stellt sich neben Grünen und BUND auch die CDU-Jugendorganisation „Schülerunion“ auf die Seite der Jugendlichen, die ihre Aktionen unter das Motto „Fridays for Future“ gestellt haben. Sie ahmen damit Greta Thunberg, die 15-jährige schwedische Aktivistin nach, die bereits seit Monaten jeden Freitag der Schule fernbleibt, um für angeblichen Klimaschutz zu demonstrieren.

Birgit Bessin, Schulpolitische Sprecherin der AfD-Fraktion Brandenburg, erklärte am Freitag dazu:
 
„So sehr ich es unterstütze, wenn junge Leute sich politisch und gesellschaftlich engagieren, so wenig habe ich Verständnis dafür, dass dieses Engagement mit dem Fernbleiben vom Unterricht verwoben wird. Die Gefahr liegt auf der Hand: Gerade am Freitag der Schule fernbleiben zu können, übt auf die jungen Leute eine nicht von der Hand zu weisende Faszination aus. Ein eventuell nicht sanktioniertes ‚Schuleschwänzen für das Klima‘ könnte die ohnehin katastrophalen Bildungsstandards im noch rot-roten Brandenburg noch weiter sinken lassen. Deshalb fordere ich alle Lehrer des Landes auf, hier kein Auge zuzudrücken, sondern disziplinarisch gegen jeden Schüler vorzugehen, der sich während der Schulzeit an solchen Protesten beteiligt. Und ich appelliere an unsere Lehrer, sich zusammen mit ihren Schülern kritisch und vor allem ideologiefrei mit den Argumenten auseinanderzusetzen, die die links-grün motivierten Strippenzieher im Hintergrund der Schülerproteste den jungen Leuten an die Hand geben.“

Am 27. Januar 1945 wurde das Konzentrationslager Auschwitz befreit. Seit 1996 ist der Jahrestag der Befreiung offizieller Tag des Gedenkens für die Opfer des Nationalsozialismus. Die AfD-Fraktion gedenkt der Opfer von Nationalsozialismus und Gewaltherrschaft.

Zum Gedenken an die Opfer erklären Thomas Jung und Andreas Galau für die AfD-Fraktion im Landtag Brandenburg:

„Anlässlich des Gedenktages für die Opfer des Nationalsozialismus unterstreichen wir als AfD-Fraktion, dass für jeden in Brandenburg und in Deutschland gelten muss, die richtigen Lehren aus der Geschichte zu ziehen: Wir Deutsche müssen unsere freiheitliche Demokratie gegen Extremismus jeglicher Couleur verteidigen, auch gegen importierten Extremismus. Das ist der Auftrag an demokratische Politiker heute – und dieser Auftrag erwächst aus unserer historischen Verantwortung. Daher ist es die Aufgabe aller Deutschen, geschlossen gegen Antisemitismus vorzugehen, um dem Hass gegen Juden keine Chance zu geben. Es erfüllt uns mit tiefer Sorge, dass der schon seit langem anwachsende muslimische Antisemitismus in Deutschland seit der Massenmigration eine neue Dimension erfahren hat.

Wie an jedem 27. Januar gilt unser Gedenken den Millionen Opfern von Terror und Gewaltherrschaft, den Opfern von totalitären Systemen wie Nationalsozialismus und Kommunismus. Der 27. Januar erinnert uns stets daran, wozu totalitäre Systeme fähig sind: So ist der heutige Tag den Toten zur Erinnerung und den Lebenden zur Mahnung gewidmet.“

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SPD und Linke wollen per Gesetz Frauen und Männer abwechselnd auf den Landeslisten aller Parteien bei Landtagswahlen antreten lassen. Die AfD hat ein Gutachten des Parlamentarischen Beratungsdienstes zur Initiative der Grünen anfertigen lassen. Ergebnis: Das Vorhaben ist unvereinbar mit dem Grundgesetz.

Der rechtspolitische Sprecher der AfD-Fraktion im Brandenburger Landtag, Thomas Jung, meint dazu:

„Interessant, dass sich in der populistischen Debatte um Quoten um jeden Preis ausgerechnet jene roten Parteien wiederfinden, die in ihrem eigenen Bericht vor kurzen noch eine verfassungsrechtliche Rechtfertigung dieses Eingriffs mit Blick auf die Rechtsprechung der Parité-Regel und den Artikel 3 im Grundgesetz als nicht möglich sahen. Hier siegt Populismus über die Vernunft.“

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Brandenburg hat im vergangenen Jahr 3840 Asylsuchende aufgenommen. Das sei nach Beginn der Flüchtlingswelle im Jahr 2015 laut Innenministerium die „geringste Zahl an Asylsuchenden“. Drittstärkstes Herkunftsland war 2018 die Russische Föderation.


Der innenpolitische Sprecher der AfD-Fraktion im Landtag Brandenburg, Thomas Jung, meint dazu:

„Man sollte sich bei der fragwürdigen Zuwanderungspolitik seit 2015 nicht auf die Zahlen der Folgejahre konzentrieren. Die Einwanderung war unkontrolliert und falsch. Wir sollten vielmehr die Durchschnittszahlen von fachlich benötigten Zuwanderern in den letzten zwei Dekaden vor der Masseneinwanderung nehmen. Erst dann reden wir von einer statistisch wie wirtschaftlich sinnvollen Zuwanderung. Nicht wenn wir gleich jedem, der zu uns kommt, Zugang zu unseren Sozialsystemen geben. Außerdem trügt die leicht rückläufige Zuwandererwelle und lenkt vom eigentlichen Problem ab: der Abschiebung Asylunberechtigter. Bei derzeit mehr als 6000 Asylunberechtigten im Land gab es nur 496 Abschiebungen 2018. Das ist das Hauptproblem neben den nicht stattfindenden Abschiebungen aller straffällig gewordener Asylbewerber.“ 

Am Freitag lud die AfD-Fraktion im Landtag Potsdam zum Neujahrsempfang. Bei guter Stimmung im Hinblick auf den bevorstehenden Wahlkampf hielten der Ehrenvorsitzende der Fraktion, Dr. Alexander Gauland, und der Vorsitzende der AfD-Landtagsfraktion, Andreas Kalbitz, mit großem Beifall bedachte Grußworte. Diesen schlossen sich zahlreiche interessante Gespräche auch mit weiteren Vertretern der Bundespartei und Gästen an. Das Ziel für das kommende Superwahljahr war derweil allen Anwesenden klar: in Brandenburg wird die AfD als stärkste Kraft in den Landtag einziehen.

Videos des Empfanges sehen Sie hier:

https://www.facebook.com/afdfraktion/videos/289984058358554/

https://www.facebook.com/afdfraktion/videos/529414354219304/

https://www.facebook.com/afdfraktion/videos/547482455769296/

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Zitat der Woche

Nach dem Handball-Aus konnte man der deutschlandweiten Presse zahlreiche Spielanalysen entnehmen. Warum die deutsche Nationalmannschaft des zweitwichtigsten deutschen Mannschaftssports am Ende „nur“ Vierter wurde, wird unterschiedlich begründet. Bemerkenswert ist jedoch ein taz-Artikel, der sich eher weniger an der Spielweise als an der ethnischen Zusammensetzung der Mannschaft stört. Dort ist zum Beispiel zu lesen:

„Nach ihren Beobachtungen, die im August 2018 im European Journal for Sport and Society erschienen sind, schließen Vereine Migranten nicht bewusst aus. Dennoch ziehen sie unbewusst Grenzen, indem sie Werte beanspruchen, die als typisch deutsch gelten: Bodenständigkeit, Ehrlichkeit, Authentizität.“

taz: „Spiel der Autochthonen“

https://www.taz.de/!5561048/?fbclid=IwAR3BkYTE4yEnC4VQrrHXc7r-zwwEU549FXSQTOdhqcjYnEyaMcr4TVLTldo

Was will der Autor dieser Zeilen nun eigentlich dem Handball oder den Migranten unterstellen? Der Handball verlangt Tugend, anders als andere Sportarten? Migranten sind nicht tugendhaft? Ein Rundumschlag, von dem sich jeder pauschal beleidigt fühlen kann und gleichzeitig ratlos zurückbleibt.

 

 

Wir wünschen Ihnen jedenfalls eine gute Woche!

 

Ihre Pressestelle der AfD-Fraktion im Landtag Brandenburg

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