Pressemitteilung
19. August 2019

  


Thomas Jung: „Antisemitische Vorfälle – Sicherheit wichtiger als Betroffenheit!“

Das Potsdamer Abraham-Geiger-Kolleg schlägt Alarm: Die Sicherheitsvorkehrungen für den geplanten neuen Hauptstandort der international bedeutsamen jüdischen Ausbildungsstätten sind unzureichend. Ausweislich einer Studie der „Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus“ gab es in Brandenburg von 2014 bis 2018 insgesamt 492 antisemitische Straftaten. Laut Antwort der Landesregierung auf eine Kleine Anfrage der AfD-Fraktion (Nr. 4606) werden Straftaten, „die aus einer antijüdischen Haltung heraus begangen werden“, in der Polizeilichen Kriminalstatistik bei der politisch motivierten Kriminalität (PMK) „entsprechend der bundeseinheitlichen Regelungen dem Phänomenbereich PMK -rechts- zugeordnet“.

Der innenpolitische Sprecher der AfD-Fraktion im Landtag Brandenburg, Thomas Jung, meint dazu:

„Für mich ist es unverständlich, dass die rot-rote Landesregierung kein Finanzkonzept für die Sicherheit einer jüdischen Einrichtung in Potsdam hat, in der Rabbiner ausgebildet werden. Offensichtlich gibt es nicht einmal Polizei an der Sicherheitsschleuse. Und das, obwohl regelmäßig im benachbarten Berlin von Islamisten Israelfahnen verbrannt werden und auch in Brandenburg vermehrt Angriffe auf Juden geschehen. Auch AfD-Mitglieder waren unter den Opfern. Wo ist hier bitte das ,Tolerante Brandenburg‘, wenn man es braucht? Sicherheit wird hier leider hinter eine geheuchelte Betroffenheit zurückgestellt. Sicherheit ist aber wichtiger.“

 

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