Pressemitteilung
20. Juli 2020

 


AfD-Fraktion: Familienfeindlichkeit der Altparteien

 

Zur letzten Plenarsitzung brachte die AfD-Fraktion einen Antrag zur Angleichung der Pflegesätze für die familiäre Pflege ein, um somit zu einer Entspannung der schwierigen Personalsituation in der Pflegebranche und zu einer Erleichterung und größeren Honorierung von Familienleistungen beizutragen. Der Antrag wurde von allen Fraktionen abgelehnt, inklusive der Linksfraktion, welche sich doch stets und ständig als Partei für die Interessen der Arbeitnehmer und der sozial Schwachen positioniert. Die Grünen bezeichneten die AfD-Fraktion für diesen Antrag obendrein als „rechtradikal“.

Die gesundheitspolitische Sprecherin der AfD-Fraktion, Sabine Barthel, stellt klar: „Die Nachwuchssituation in der Pflege ist äußerst problematisch, denn die anstrengende Tätigkeit als Pflegekraft wird schlecht bezahlt und ist gesellschaftlich leider noch nicht ausreichend anerkannt. Dazu kommt, dass durch den demographischen Wandel und die niedrigen Geburtenraten immer mehr pflegebedürftige Menschen, bei nicht ausreichender Versorgung auf uns zu kommen. Hier muss mit allen möglichen Mitteln geholfen werden. Da 40 Prozent der Pflegebedürftigen zuhause von Angehörigen oder Bekannten gepflegt werden, ist es sinnvoll, die familiäre Pflege ebenfalls zu unterstützen. Denn dieser Umstand stellt häufig eine große Belastung für die betroffenen Familien dar und wird bei zu niedrigen Pflegesätzen insbesondere für Geringverdiener zu einer großen Herausforderung. Eine Anhebung der Pflegesätze für das Pflegegeld für häusliche Pflege durch Angehörige, Freunde oder Bekannte in allen Betreuungsstufen auf das Niveau der Pflegesätze für die ambulante Pflege durch einen professionellen Pflegedienst kann zu einer Entspannung der schwierigen Personalsituation in der Pflegebranche und zu einer Erleichterung und größeren Honorierung von Familienleistungen beitragen. Da die Familie die Keimzelle der Gesellschaft ist, leistet eine Stärkung der Familien, die größere Wertschätzung ihrer Leistungen und damit die Erhöhung ihrer sozialen Strahlkraft nicht zuletzt einen Beitrag zu einer wertebasierten, gemeinschaftlichen und starken Gesellschaft. Daran ist nichts rechtsradikal, sondern rein sozial. Wer sich hierfür nicht stark machen kann, offenbart seine asoziale und familienfeindliche Haltung gegenüber unserer Gesellschaft.“

 

 

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