AfD-Fraktion Brandenburg verurteilt Schließung des Krankenhauses in Wittstock

Dr. Daniela Oeynhausen, gesundheitspolitische Sprecherin der AfD-Fraktion Brandenburg, ist empört über die geplante Schließung des Krankenhausstandortes Wittstock:
„Diese Entscheidung ist ein weiterer Beweis für das katastrophale Versagen von Landes- und Bundesregierung. Denn die Schließung bedroht nicht nur Arbeitsplätze, sondern raubt den Bürgern vor Ort die nahe medizinische Versorgung. Die Landesregierung betont regelmäßig, alle Standorte würden erhalten bleiben. Das Beispiel Wittstock zeigt: Rot-Lila ergießt sich in leeren Versprechungen.
Übel ist, dass bisher kein Konzept zur weiteren Nutzung des Standortes Wittstock vorgelegt wurde. Fakt ist: Die SPD-Lauterbach-Reform fordert ein weiteres Opfer. Das ist unverantwortlich: Den Bürgern wird ein massiver Abbau der medizinischen Versorgung zugemutet, ohne dass wir wissen, ob die Krankenhausreform tatsächlich das hält, was sie verspricht.“
Der direkt gewählte Landtagsabgeordnete für den WK 2 und Mitglied des Kreistages OPR, Torsten Arndt, kritisiert die Rolle der Landesregierung scharf:
„Ich bin nicht nur bestürzt über die Schließung des Klinikstandortes Wittstock, sondern über die Art und Weise der Kommunikation derselben. Mir kann keiner erzählen, dass die Entscheidung darüber erst in der letzten Woche getroffen wurde. Alles deutet darauf hin, dass zumindest die Landesregierung schon seit Längerem Informationen darüber hatte. Der Umstand, dass das KHH Pritzwalk ausgebaut wird, ist in meinen Augen selbsterklärend.“