
Es ist ein kurioser Vorfall, der aber bezeichnend ist über die Arroganz der SPD: Brandenburgs Kulturministerin Manja Schüle hat in der vergangenen Woche einen wichtigen Termin sehr kurzfristig platzen lassen, weil sie niemand chauffieren konnte. Darüber berichtet die Märkische Oderzeitung. Demnach war ein Besuch im Schloss Altlandsberg geplant gewesen, den Schüles Büro um Punkt 10 Uhr absagte – als man sie schon erwartete. Die Begründung: Weil die Ministerin am Vorabend das Lausitz-Festival besuchte und auf der Rückfahrt in einen Stau geraten war, hätte der Fahrer seine Ruhezeiten nicht einhalten können, wäre er am Morgen gleich wieder aufgebrochen.
Die Ministerin hat einen Führerschein – im Bundestagswahlkampf 2017 düste sie im „Manja-Mobil“, einem Kleinwagen, durch die Lande. Aber mit dem Ministeramt kommt selber Fahren offensichtlich nicht mehr infrage. Das Manja-Mobil ist heute auch größer: ein 7er Elektro-BMW. Entweder reist die Sozialdemokratin von Welt standesgemäß zum Proletariat – oder gar nicht!