Den Wolf ins Jagdrecht – Weidetiere schützen!

5. November 2025Kategorien: Fabian Jank, Lars Hünich, Presse

Der Arbeitskreis der AfD-Fraktion für Land- und Ernährungswirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz hat heute seine Beschlussvorlage zum Umgang mit dem Wolf für die Ausschusssitzung am 05.11.2025 eingereicht.
Es muss endlich vorangehen mit Regelungen zum Schutz der Weidetiere.

Über die tatsächliche Anzahl der Wölfe in Brandenburg wird gestritten. Es gibt keine sinnvolle Festlegung für einen günstigen Erhaltungszustand, keine Einigung darüber, ob er bejagt werden soll oder nicht – und wenn ja, ob mit Quote oder ohne. Stattdessen gibt es umständliche und teure pathologische Untersuchungen jedes tot aufgefundenen Tieres. Verwandtschaftsverhältnisse werden geklärt, Wanderrouten beobachtet und dokumentiert, Reportage um Reportage mit breiter Erklärung über das Für und Wider gezeigt.

Niemand aber hilft dem Hobbyhalter, der morgens seine Tiere füttern möchte und sie stattdessen mit aufgerissenen Kehlen vorfindet. Niemand zeigt den Wölfen, dass sie in Dörfern und Vorstädten, auf Wiesen und Weiden nichts zu suchen haben. Niemand hilft der Mutterkuh, die nach ihrem gerissenen Kalb schreit, und niemand schert sich um die Nächte, in denen Schäfer wachbleiben, um ihre Herden im Blick zu behalten. Nicht selten bleibt dabei festzustellen, dass Wölfe die Weidetiere nicht einmal fressen, sondern sie im Jagdtrieb einfach nur töten, weil sie ihnen in ihren Pferchen nicht entkommen können.

Dazu Lars Hühnich, Sprecher für Ernährungswirtschaft und Verbraucherschutz der AfD-Fraktion Brandenburg:
„Die Landwirte hofften mit der neuen Legislatur, dass sich endlich etwas ändert. Leider scheint aber ausgerechnet das Thema Wolf heute als Blabla-Thema zu gelten, ohne dass irgendetwas geregelt wird. Es wird Zeit, dass im Ministerium Regelungen getroffen werden.“

Der landwirtschaftspolitische Sprecher Fabian Jank ergänzt:
„Unser Vorschlag zur Wolfsproblematik liegt nun vor. Darin sind die Erkenntnisse aus Gesprächen mit Landnutzern und wissenschaftliche Expertise eingeflossen. Sollte dieser Vorschlag angenommen werden, kann es endlich wieder vorwärtsgehen. Nun aber liegt der Ball bei den Abgeordneten der anderen Fraktionen, unserem Entwurf zuzustimmen und einer gemeinwohlorientierten Lösung den Weg zu ebnen.“

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