Freie Medien oder Staatsfunk – wem kann man glauben?
Wo früher einfach informiert wurde, wird heute zunehmend indoktriniert, wo kritisch hinterfragt werden sollte, wird trompetet für den linksgrünen Zeitgeist und seine Vertreter: Der öffentlich-rechtliche Rundfunk verkommt zum Erziehungs- und Propaganda-Apparat, der sich gütlich tut an Milliarden von Zwangsbeiträgen. Die Lücke, die bekannte Haltungsjournalisten in die Presselandschaft gerissen haben, haben längst andere besetzt: In den vergangenen Jahren sind immer mehr freie und unabhängige Medien in das Licht der Öffentlichkeit getreten – und die könnten kaum unterschiedlicher sein: Der Livestreamer auf Youtube, der Radiosender auf Spotify, die Monatszeitung, die im Selbstverlag immer mehr Abonnenten findet oder auch das etablierte Presseorgan, das sich plötzlich wieder auf echten Journalismus besinnt.
Wir machen eine Bestandsaufnahme: Freie Medien oder Staatsfunk – wo informieren sich die Menschen heute? Wie stark beeinflussen Medienkartelle weiterhin die öffentliche Meinung, wie können neue Journalisten vor allem in Anbetracht fehlender Finanzierung dagegenhalten? Wem kann man überhaupt etwas glauben? Um diese und weitere Fragen geht es beim nächsten Potsdamer Gespräch, zu dem wir am 24. Juni um 18 Uhr in den Landtag laden. Als Gesprächspartner sind Frank Wahlig (Kontrafunk), Jimmy Gerum (Verein Leuchtturm ARD) sowie der medienpolitische Sprecher der AfD-Fraktion im Landtag Brandenburg, Dennis Hohloch dabei. Interessierte sind dazu herzlich eingeladen, eine Anmeldung braucht es nicht.

