Kleine Anfrage: Auswirkungen der Industrie 4.0 auf den Brandenburger Arbeitsmarkt

Kleine Anfrage: Auswirkungen der Industrie 4.0 auf den Brandenburger Arbeitsmarkt

 

Die digitale Gesellschaft und der Begriff Industrie 4.0 stehen für die vierte industrielle Revolution, in deren Verlauf die klassische Produktion mit dem Internet zusammenwächst. Einer BITKOM-Studie zufolge kann der Prozess in sechs volkswirtschaftlich zentralen Branchen, darunter Maschinen- und Anlagenbau, Elektrotechnik und chemische Industrie, bis zum Jahr 2025 für Produktivitätsstei-gerungen von 78,5 Milliarden Euro sorgen. Laut einer Veröffentlichung des Instituts für Arbeits-markt- und Berufsforschung wird die Industrie 4.0 zu einer beschleunigten Entwicklung des Struk-turwandels hin zu Dienstleistungen führen. Weiter heißt es dort: "IT-Berufe und lehrende Berufe profitieren, Berufe des verarbeitenden Gewerbes und hier vor allem die Maschinen und Anlagen steuernden und wartenden Berufe sind dagegen vom Personalabbau am stärksten betroffen. Die Nachfrage nach höher Qualifizierten nimmt zu Lasten von Personen mit Berufsabschluss sowie ohne abgeschlossene Berufsausbildung zu. Der Bedarf an Berufen mit hohem Routineanteil geht zurück."
Die Anfrage und Antwort als PDF

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