Mietpreisbremse wirkt: So wenig fertiggestellte Wohnungen in Brandenburg wie seit Jahrzehnten nicht

Erneut erweist sich die Zahl der im Land Brandenburg fertiggestellten Wohnungen als stark rückläufig. Mit rund 7.400 von der Bauaufsichtsbehörde gemeldeten fertiggestellten Wohnungen im Jahr 2025 hat sich ihre Zahl gegenüber dem Vorjahr um rund ein Viertel vermindert. Seit Jahren sinkt die Zahl der neu auf dem Markt gelangten Wohnungen. Vor vier Jahren wurden noch 12.500 neue Wohnungen an Nutzer übergeben. Für Zugezogene und junge Menschen wird es heute immer schwieriger, eine Wohnung zu bekommen. Im Nichtwohnungsbau (Büro- und Verwaltungsgebäude, Hotels oder Schulen) sank der Umfang der Neubauten binnen des vergangenen Jahres um 10,7 Prozent von 577 auf 515 realisierte Neubauten.
Dazu erklärt der Sprecher für Verkehr, Infrastruktur und Wohnen der AfD-Fraktion Brandenburg Daniel Münsche:
„Wer das eine will, muss das andere mögen. Wer mit seinen Steuerforderungen und uferlosen Bauauflagen das Bauen dermaßen verteuert, darf sich nicht wundern, dass immer mehr potenzielle Bauherren die Finger davon lassen. Wenn diverse Mietpreisbremsen eine Rendite für Bauprojekte unmöglich machen, dann sucht sich das Kapital attraktivere Wege. Einmal mehr erweist sich, dass die populistische Klientelpolitik der Altparteien sich am Ende immer zum Schaden des Landes und der Brandenburger auswirkt.“