Nachfrage zur Antwort der Landesregierung Drucksache 6/5843

Nachfrage zur Antwort der Landesregierung Drucksache 6/5843

 
„Im Land Brandenburg verfügen zwei Sonderabfallverbrennungsanlagen über die Genehmigung zur Verbrennung von gefährlichen Abfällen.“ Eine Anlage befindet sich in Schöneiche (Teltow-Fläming) – Entsorgungskapazität von 15.000 Tonnen/Jahr1 und in Schwedt/Oder (Uckermark) – Entsorgungskapazität 30.000 Tonnen/Jahr2. „Durch den erhöhten Aufwand bei der Entsorgung der getrennt angefallenen HBCD-haltigen Dämmplatten war mit einer entsprechenden Erhöhung der Entsorgungskosten zu rechnen.“ Laut Presseauskunft schätzt das brandenburgische Umweltministerium den Anfall von 800 Tonnen Sonderabfall von Styropor pro Jahr, bei Abriss- und Sanierungsmaßnahmen von Gebäuden in Berlin und Brandenburg.3 Unabhängig von der Mehrbelastung durch die langen Transportstrecken schätzt die Fachgemeinschaft Bau Berlin-Brandenburg die Entwicklung der Entsorgungskosten von bisher 250 bis 300 Euro pro Tonne auf 3750 bis 6500 Euro pro Tonne ein.
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