Werbekampagne für Brandenburg: Stolz statt Einfallslosigkeit

Womit will Brandenburg für sich werben? Die AfD-Fraktion hat mit ihrem Vorschlag ,Möge die Mark mit dir sein‘ einen Gegenentwurf vorgelegt zur einfallslosen Landes-Kampagne ,Es kann so einfach sein‘. Mit unserem Rückgriff auf Geschichte und Tradition der Mark Brandenburg leiten wir zum Anspruch über, die Aufgaben der Gegenwart zu meistern.
Was die Landesregierung an dieser Stelle bislang betrieben hat, ist geistig anspruchslos und obendrein auch falsch. Denn die Politik der Kartellparteien hat dafür gesorgt, dass das Leben für sehr viele Brandenburger alles andere als einfach ist. Wenn der Wirtschaftsminister jetzt Brandenburg als einen „sympathischen Ort zum Leben und arbeiten“ anpreisen möchte, so hat er darüber hoffentlich nicht vergessen, dass die Wohnungsnot und die Arbeitslosigkeit im Bundesland seit Jahren steigen. Will er von der Albernheit zur Unwahrheit übergehen?
Die AfD-Landtagsfraktion plant eine Stolz-Kampagne, zu der Turnvater Jahn (in Brandenburg geboren) genauso gehört wie Theodor Fontane und die Aufbauleistungen der DDR-Bürger nach 1945. Für eine Werbekampagne nach unseren Vorstellungen muss gelten: Fest in den guten Traditionen wurzelnd und der Zukunft zugewandt.