Dennis Hohloch: „Lehrer von Mehrarbeit nachhaltig entlasten“

Dennis Hohloch: „Lehrer von Mehrarbeit nachhaltig entlasten“

Dennis Hohloch: „Lehrer von Mehrarbeit nachhaltig entlasten“

Brandenburger Lehrer klagen immer häufiger über eine Zunahme der Arbeitsbelastung. Auf eine parlamentarische Anfrage der AfD-Fraktion zur durchschnittlichen Wochenarbeitszeit brandenburgischer Lehrer erklärte die zuständige Bildungsministerin Britta Ernst (SPD): Im Vergleich hätten Lehrer im Schuldienst des Landes Brandenburg weniger Unterricht pro Woche zu erteilen als ihre Kollegen in anderen Bundesländern. Ihre durchschnittliche Arbeitszeit würde 44,5 Stunden pro Woche betragen. Das Problem: Diese Schätzung beinhaltet nicht allein die eigentliche Unterrichtstätigkeit, sondern soll ebenso die tägliche Vor- und Nachbereitung des Unterrichts, das Korrigieren von Tests, Klassenarbeiten und Klausuren oder auch die Teilnahme an Konferenzen beinhalten.

Dazu äußerte sich der parlamentarische Geschäftsführer der AfD-Fraktion im Landtag Brandenburg, Dennis Hohloch:

„Wer behauptet, Lehrer würden sich im Rahmen der 40-Stunden-Woche bewegen, verkennt die Realität. Die Ministerin erweckt mit ihrer Antwort den Anschein, als existiere das Problem massiver Arbeitszeitbelastung im Lehrerberuf überhaupt nicht. Würde sie jenseits von öffentlichkeitswirksamen Auftritten einmal mit unseren Pädagogen über deren Arbeitszeiten sprechen, dann wüsste sie, dass die angeblichen 44,5 Stunden völlig realitätsfremd sind. Das Lehrerdasein bedeutet nicht, vormittags recht und nachmittags frei zu haben.

Gerade für Lehrer mit korrekturaufwändigen Fächerkombinationen sind 50-Stunden-Wochen und mehr Normalität. Fließbandarbeit am Schreibtisch bis spät in den Abend hinein, auch an den Wochenenden, den Feiertagen und während der Ferien. Daran ist vor allem das permanente Herumreformieren am Bildungssystem durch sozialdemokratische Minister und das Überfrachten der Lehrer mit immer neuen Aufgaben schuld. Es wird höchste Zeit, dass unsere Lehrer Gehör finden und endlich von unnötiger Mehrarbeit nachhaltig entlastet werden.“

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