Pressemitteilung
22. August 2017

  

Cottbus: Linke oder rechte Hochburg?

 

Nach Auffassung des Bundespolizisten und früheren Mitglieds der Linkspartei, Jürgen Maresch, der nun als parteiloser Abgeordneter dem Cottbuser Stadtparlament angehört, ist die „Zelle 79“ weiterhin ein Zentrum des Linksextremismus in Cottbus. Nach Einschätzung des Brandenburger Verfassungsschutzes stagniert dagegen die Gewaltbereitschaft der Cottbuser linksextremen Szene.


Der innenpolitische Sprecher der AfD-Fraktion im Brandenburgischen Landtag, Thomas Jung, teilt dazu mit: „Auch ein früherer linker Landtagsabgeordneter unterstreicht, dass Linksextremismus in Cottbus verharmlost wird. Unterdessen warnt aber der Innenminister permanent vor der angeblichen rechten Hochburg Cottbus. Er verwechselt dabei Ursache und Wirkung. Interessant ist auch, dass Maresch dem Bündnis Cottbus Nazifrei vorwirft, von Extremisten des linken Randes unterwandert zu sein. Wenn sogar ehemalige linke Landtagsabgeordnete nicht ohne Grund solche Vorwürfe äußern, dann kann man sie nicht einfach als Verschwörungstheorie abtun. Im Übrigen zeigt die massive Anreise von Linksextremisten zu den Klima-Camps nach Cottbus, wie gut die Cottbuser Linksextremisten offenbar bundesweit vernetzt sind.“


Lion Edler

Referent Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

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