Pressemitteilung
23. Oktober 2017

  

Verbotene Internetseite Indymedia hat für Cottbuser „JWD-Camp“ geworben

 

Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) hat am Freitag die linksextremistische Internetseite linksunten.indymedia verboten. Noch gestern wurde auf der Seite für das linksextremistische „JWD-Camp“ in Cottbus geworben.

Dazu teilt der innenpolitische Sprecher der AfD-Fraktion im Brandenburgischen Landtag, Thomas Jung, mit:

„Das Verbot von linksunten.indymedia kommt reichlich spät. Dass die Polizei bei den Betreibern der Seite, auf der regelmäßig zu Straftaten aufgerufen wurde und auf der nach Anschlägen Selbstbezichtigungsschreiben der mutmaßlichen Täter veröffentlicht wurden, nun auch noch Waffen gefunden hat, zeigt erneut, wie gefährlich die linksextremistische Szene ist.

Bei Brandenburgs Innenminister Karl-Heinz Schröter sollten spätestens jetzt alle Alarmglocken läuten. Denn erst gestern Nachmittag war auf linksunten.indymedia ein Beitrag veröffentlicht worden, der für die Teilnahme am linksextremistischen „JWD-Camp“ geworben hat, das an diesem Wochenende in Cottbus stattfindet. Bei dem von „Antifaschisten“ organisierten Camp werden auch ein sogenannter Selbstverteidigungskurs sowie ein „Sani-Workshop“ angeboten. Hier sollen die Teilnehmer unter anderem lernen, wie sie sich verhalten sollen, wenn sie bei der Auseinandersetzung mit der Polizei mit Pfefferspray in Kontakt kommen.

Die Tatsache, dass auf der nun verbotenen Internetseite linksunten.indymedia für das linksextremistische „JWD-Camp“ geworben wurde, sollte für die Sicherheitsbehörden Anlass genug sein, die Veranstaltung und ihre Organisatoren ganz genau unter die Lupe zu nehmen. Nach den gewalttätigen Ausschreitungen beim G20-Gipfel in Hamburg muss auch in Brandenburg die Toleranz für Linksextremisten endgültig ein Ende haben.“

 

Marcus Schmidt

Pressesprecher

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