Pressemitteilung
23. Oktober 2017

  

Muslimbruderschaft: Radikale Islamisten mieten in Brandenburg

 

Die AfD-Fraktion im Brandenburgischen Landtag fordert Maßnahmen der Landesregierung im Zusammenhang mit der radikal-islamischen Muslimbruderschaft. Wie eine Antwort auf eine Kleine Anfrage der AfD-Fraktion (KA Nr.2941, Drucksache 6/7177) ergab, hat eine Organisation, die der vom Verfassungsschutz beobachteten Muslimbruderschaft nahesteht, in Brandenburg an der Havel ein Gebäude gemietet. Weiterhin ist der Landesregierung laut Antwort auf die Kleine Anfrage bekannt, dass die der Muslimbruderschaft nahestehende „Sächsische Begegnungsstätte gemeinnützige Unternehmensgesellschaft“ in Senftenberg „versucht hat, ein Gelände der Deutschen Bahn zu kaufen, was jedoch durch die Stadt verhindert werden konnte.“ Über die Pläne der „Sächsischen Begegnungsstätte“, in Luckenwalde tätig zu werden, könne man derzeit keine Aussagen treffen.

Der innenpolitische Sprecher der AfD-Fraktion im Brandenburgischen Landtag, Thomas Jung, teilt dazu mit: „Es ist unverantwortlich, dass die Landesregierung hier die Bildung einer gefährlichen Parallelgesellschaft duldet. Nach Angaben der sächsischen Landesregierung gibt es Indizien für die Annahme, dass die Muslimbruderschaft beziehungsweise ihr nahe stehende Organisationen versuchen, Einfluss auf islamische Gebetsstätten zu nehmen. Im Zusammenhang mit Brandenburg taucht dabei jene „Sächsische Begegnungsstätte“ auf, die einen Gebetsraum in Brandenburg betreibt. Hier muss dringend und sofort gehandelt werden. Ich würde gerne wissen, woher das Geld für den Geschäftsbetrieb und für diese Immobilien stammt.“

 

Lion Edler

Referent Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

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