Pressemitteilung
25. Juni 2018

  

Innenminister Schröter bemerkt den Kriminalistenmangel erst spät

 

Die AfD-Fraktion im Brandenburgischen Landtag bewertet das Handeln von Innenminister Karl-Heinz Schröter (SPD) bezüglich der Ausbildung von Kriminalisten als verspätet. Schröter hatte die Ausarbeitung eines Konzepts für eine gemeinsame Kriminalistenausbildung der Länder Brandenburg, Berlin, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen vorgeschlagen.

Der innenpolitische Sprecher der AfD-Fraktion im Brandenburgischen Landtag, Thomas Jung, teilt dazu mit:

„Die AfD-Fraktion hat in der Vergangenheit immer wieder auf die Notwendigkeit einer eigenen Kripoausbildung, sowie auf eine Möglichkeit, Jurastudenten umsteigen zu lassen und auf den drohenden personellen Notstand bei der Kriminalpolizei in wenigen Jahren hingewiesen. Erst jetzt hat Innenminister Schröter eine Sicherheitskooperation mehrerer Bundesländer für eine gemeinsame Kriminalistenausbildung vorgeschlagen. In der Tat ist die Einführung eines Kriminalistikstudiums zwingend erforderlich, denn die spezialisierten Kriminalbeamten gehen in den Ruhestand, während gleichzeitig der Nachwuchs fehlt. Endlich wird dieser Zustand auch vom Innenministerium bemerkt. Allerdings bezweifle ich, dass nun auch schnell gehandelt wird, obwohl es dringend notwendig wäre. Es verhält sich ähnlich wie bei der Polizeireform, bei der Kreisgebietsreform oder anderen politischen Projekten: Erst belächelt uns Rot-Rot für unsere Vorschläge, dann kopieren sie uns – aber meistens zu spät.“


Lion Edler

Referent für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

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