Pressemitteilung
22. August 2018

  

Staatsschutz ermittelt: Rechtswidrige Demonstration in Falkensee

 

Im Zusammenhang mit einer Demonstration in Falkensee-Waldstadt (Havelland) prangert die AfD-Fraktion den Linksextremismus sowie dessen Methoden bei der Bekämpfung von Andersdenkenden an. Am vergangenen Sonntag führten Linksextreme eine unangemeldete Demonstration in Falkensee-Waldstadt durch, die zu Ermittlungen des Staatsschutzes führte.
Etwa 40 Personen suchten das Wohnhaus des Journalisten und „Compact“-Chefredakteurs Jürgen Elsässer auf. Dabei wollte man die Anwohner über „ihren gefährlichen Nachbarn“ unterrichten. Diese hätten ein „Recht zu erfahren, dass sich unter ihnen ein zentraler Akteur der Neuen Rechten“ befinde. Somit sei der Weg für weitere Proteste und Aktionen nun frei. Unter anderem wurde ein großer Pfeil vor dem Haus aufgestellt sowie etliche Papierflieger in den Garten geworfen.

Dazu der für den Landkreis Havelland zuständige AfD-Landtagsabgeordnete Dr. Rainer van Raemdonck:

„Solche Methoden erinnern an die dunkelsten Zeiten in diesem Land und sind schlicht und einfach faschistisch. Es ist ein untragbarer Zustand, dass Politiker und Journalisten zur Zielscheibe linksextremer Kräfte werden. Für mich tun sich hier auch Parallelen zu der Angelegenheit um Björn Höcke auf; beide Fälle sind äußerst beunruhigend.“

Bereits vor etwa einem Monat hatten Antifaaktivisten Flugblätter in der Nachbarschaft verteilt und Elsässer nach eigenen Angaben „geoutet“.


Lion Edler

Referent für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

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