Landwirtschaftliche Flächen dürfen nicht an Spekulanten zu Höchstpreisen verkauft werden!

Der agrarpolitische Sprecher der AfD-Fraktion im Brandenburgischen Landtag, Sven Schröder, zur Entscheidung des Europäischen Gerichtshofes hinsichtlich des Vetorechts der Landkreise bei überhöhten Boden-Preisen:

„Die brandenburgische AfD-Fraktion begrüßt dieses Urteil. Insbesondere in Ostdeutschland zogen die Bodenpreise deutlich zu Lasten der kleinen Agrarbetriebe an und erschwerten bzw. verhinderten damit Betriebserweiterungen oder auch Neueinrichtungen von bäuerlichen Landwirtschaftsbetrieben. Grund dafür: Kapitalanleger flüchten in Sachwerte, u.a. in Ackerflächen seit Geldanlagen kaum noch Ertrag am Finanzmarkt einbringen.

Das Monopol auf die Verkäufe von Ackerland besitzt die bundeseigene Bodenverwertungs- und -verwaltungs GmbH (BVVG). Für den Bund ein durchaus lohnendes Geschäft. In den vergangenen Jahren nahm die BVVG ca. 6,5 Milliarden Euro ein. Gerne veräußerte sie auch meistbietend an landwirtschaftsferne  Spekulanten. Ackerland ist die Grundlage der Landwirtschaft und darf kein Spekulationsobjekt sein“.

 

 

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