Pressemitteilung
19. April 2018

 

Infratest dimap sieht AfD in Brandenburg schon bei 22 Prozent – dicht auf den Fersen von CDU und SPD (beide 23 Prozent)

AfD-Rekordwert in Brandenburg:

Auf dem Weg zur stärksten Kraft

Der gestrige „BrandenburgTrend“ des Umfrageinstituts infratest dimap sieht die AfD in Brandenburg bei 22 Prozent der Stimmen. Die Partei liegt damit den vermeintlichen Volksparteien CDU und SPD (beide bei 23 Prozent) dicht auf den Fersen. Die Linke liegt in der Umfrage deutlich hinter der AfD bei 17 Prozent, die Grünen bei sieben Prozent. Die FDP stürzt von sieben auf vier Prozent ab und muss somit nach dem Desaster bei der vergangenen Landtagswahl (1,5 Prozent) das erneute Verfehlen der Fünf-Prozent-Hürde fürchten.

Der Vorsitzende der AfD-Fraktion im Landtag Brandenburg, Andreas Kalbitz, teilt dazu mit:

„Der neue AfD-Rekordwert in der Umfrage kommt keineswegs überraschend. Bis zur Landtagswahl sind es noch beinahe anderthalb Jahre hin – wenn wir bereits jetzt den angeblichen Volksparteien CDU und SPD mit nur einem Prozent Rückstand dicht auf den Fersen liegen, dann haben wir allemal beste Chancen, die stärkste Kraft in der Mark zu werden. Spätestens jetzt sind zwei Dinge klar: Die politische Realität im Land entspricht nicht der gestörten Wunschwahrnehmung der Altparteien und die AfD wird sich nicht ‚aussitzen‘ lassen. Wenn hinter dem Phänomen der AfD wirklich ‚nur‘ Protest stehen würde und wenn die AfD wirklich ‚keine Lösungen‘ anzubieten hätte, wie die Altparteien gebetsmühlenartig behaupten, dann bekämen wir nicht das Vertrauen von immer mehr Menschen in Brandenburg und Deutschland. Wenn uns vorgehalten wird, wir wären nicht regierungsfähig, kann ich nur erwidern – wenn ich mir das Ergebnis der Politik von Rot-Rot in Brandenburg und der GroKo im Bund anschaue, sieht Regierungsfähigkeit für mich anders aus.

Für die Landesregierung droht indessen der Supergau: Mit der Überschrift ‚Woidke muss um Posten zittern‘ bringt die Zeitung ‚Der Prignitzer‘ die Lage auf den Punkt. Bemerkenswert ist aber auch der Absturz der FDP, die ihre existenzielle Krise schon überwunden glaubte. Es reicht eben nicht, im Seehofer-Stil heiße Luftblasen auszustoßen und sich dann doch wieder zum Pudel der CDU und der Linksparteien zu degradieren.“

Die Umfragewerte der AfD nehmen im „BrandenburgTrend“ seit der Landtagswahl 2014 kontinuierlich zu, wie eine Grafik des RBB zeigt. Nach dem Einzug der AfD in den Landtag mit 12,2 Prozent der Stimmen stiegen die Umfragewerte von 13 Prozent (November 2015) zunächst auf 16 Prozent (November 2016), dann auf 20 Prozent (November 2017) und nunmehr auf 22 Prozent.



Lion Edler

Referent für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

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